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Originaltitel und Herkunft
BfR - Hochraffinierte Mineralöle in Kosmetika: Gesundheitliche Risiken sind nach derzeitigem Kenntnisstand nicht zu erwarten (Stellungnahme Nr. 008/2018)
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Stellungnahme: Nr. 008/2018
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Was die Quelle sagt
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Beleg aus der Quelle
Laut BfR-Stellungnahme Nr. 008/2018 werden in Kosmetik nur hochraffinierte, den Reinheitsanforderungen für Arzneimittel entsprechende Mineralöle eingesetzt; gesundheitliche Risiken bei Anwendung auf der Haut sind nach derzeitigem Kenntnisstand nicht zu erwarten, da gesättigte Kohlenwasserstoffe (MOSH) kaum durch die Haut aufgenommen werden. EU-Höchstgehalte für Mineralöle werden derzeit für Lebensmittel entwickelt, nicht für Kosmetik.
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Beleg aus der Quelle
Bei Lippenpflege betrachtet das BfR neben der Hautaufnahme auch die Aufnahme über den Mund. Weil dünnflüssige Mineralöle oral leicht aufgenommen werden, empfiehlt es für Lippenpflege mittel- und hochviskose Mineralöle sowie mikrokristalline Wachse in Lebensmittelreinheit, für die JECFA oder EFSA eine duldbare tägliche Aufnahmemenge (ADI-Wert) abgeleitet haben; dieselbe Empfehlung hat der Herstellerverband Cosmetics Europe an die Branche gegeben.
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Beleg aus der Quelle
Die über Lippenpflege verschluckte Mineralölmenge trägt nach Einschätzung des BfR weniger als 10 Prozent zur Auslastung des ADI-Werts bei; halten Hersteller die Empfehlung von Cosmetics Europe ein, erwartet das BfR keine gesundheitlichen Effekte durch die orale Aufnahme. Untersuchungen in der Schweiz und in Deutschland zeigten allerdings, dass in einer Reihe von Lippenpflegeprodukten Mineralöle steckten, die dieser Empfehlung nicht entsprachen; das BfR rät den Herstellern, sie einzuhalten.
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Wie SHYFT diese Quelle verwendet
- Das Bundesinstitut für Risikobewertung kam 2018 zu dem Schluss, dass in Kosmetik nur hochraffinierte Mineralöle in Arzneimittelqualität eingesetzt werden und bei Anwendung auf der Haut nach damaligem Kenntnisstand keine gesundheitlichen Risiken zu erwarten sind, weil gesättigte Mineralöl-Kohlenwasserstoffe kaum durch die Haut aufgenommen werden. stützt Redaktioneller Stand: aktuell
- Für Lippenpflege, von der ein Teil verschluckt wird, empfiehlt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) seit 2018 nur zähflüssigere Mineralöle und mikrokristalline Wachse in Lebensmittelreinheit, für die eine duldbare tägliche Aufnahmemenge abgeleitet ist; unter dieser Voraussetzung erwartet es keine gesundheitlichen Effekte durch die Aufnahme über den Mund. Untersuchungen in der Schweiz und in Deutschland fanden allerdings Lippenpflegeprodukte, deren Mineralöle dieser Empfehlung nicht entsprachen. stützt Redaktioneller Stand: aktuell
Weitere Artikel mit einem Quellenverweis
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