Aussage · Redaktioneller Stand
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Lies unseren vollständigen Wortlaut, seine Grenzen und die dokumentierten Belege.
Was wir genau sagen
In einer Quarantänestudie mit 153 gesunden Erwachsenen erkrankten Teilnehmende, die in den zwei Wochen vor der kontrollierten Gabe eines Erkältungsvirus im Schnitt weniger als sieben Stunden schliefen, 2,94-mal wahrscheinlicher an einer Erkältung als jene mit acht Stunden oder mehr; bei einer Schlafeffizienz unter 92 Prozent war es 5,5-mal wahrscheinlicher als ab 98 Prozent. Alter, Körpergewicht, Jahreszeit und psychische Merkmale erklärten den Unterschied nicht.
Die Redaktion führt diesen Wortlaut als aktuell. Ob und in welchem Umfang er geprüft wurde, steht bei den dokumentierten Prüfungen.
Grenzen der Aussage
Die Studie misst einen Zusammenhang zwischen selbst angegebenem Schlaf und Erkrankung nach Virusgabe. Dass mehr Schlaf Erkältungen verhindert oder wirksamer ist als andere Maßnahmen, prüft sie nicht; das wäre unsere Übertragung.
Quellen und Belege
1 unterschiedliche Quelle. Die Anzahl beschreibt den Belegweg, nicht seine Qualität.
Stützt
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Beleg aus der Quelle
In einer Quarantänestudie mit 153 gesunden Erwachsenen hatten Teilnehmende mit im Schnitt weniger als sieben Stunden Schlaf pro Nacht in den zwei Wochen vor der Rhinovirus-Exposition ein 2,94-fach höheres Risiko, tatsächlich eine Erkältung zu entwickeln, als jene mit acht oder mehr Stunden Schlaf. Auch eine Schlafeffizienz unter 92 Prozent erhöhte das Risiko um das 5,50-fache gegenüber 98 Prozent oder mehr.
Quelle und Quelleninhalt: Sleep habits and susceptibility to the common cold · Original öffnen (pubmed.ncbi.nlm.nih.gov)
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Beleg aus der Quelle
Schlafdauer und Schlafeffizienz gaben die Teilnehmenden selbst an, die Studie beobachtet einen Zusammenhang und prüft keine Verlängerung des Schlafs. Der Zusammenhang blieb bestehen, wenn Antikörper gegen das Virus vor der Exposition, Alter und andere demografische Merkmale, Jahreszeit, Körpergewicht, sozioökonomischer Status, psychische Merkmale und Gesundheitsverhalten berücksichtigt wurden.
Quelle und Quelleninhalt: Sleep habits and susceptibility to the common cold · Original öffnen (pubmed.ncbi.nlm.nih.gov)
Wer was geprüft hat
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Die Studie von Cohen und Kollegen zeigt: Wer vor dem Kontakt mit einem Erkältungsvirus kurz oder unruhig geschlafen hatte, erkrankte deutlich häufiger. Sie belegt einen Zusammenhang, nicht die vorbeugende Wirkung von mehr Schlaf.
Wo diese Aussage verwendet wird
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