Aussage · Redaktioneller Stand
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Lies unseren vollständigen Wortlaut, seine Grenzen und die dokumentierten Belege.
Was wir genau sagen
In Deutschland steigt der Treibhausgas-Fußabdruck mit dem Einkommen: Haushalte mit hohen Einkommen verursachen pro Kopf rund doppelt so viel CO2 wie Haushalte mit niedrigen Einkommen, und der größte Teil des Abstands entsteht bei der Mobilität.
Die Redaktion führt diesen Wortlaut als aktuell. Ob und in welchem Umfang er geprüft wurde, steht bei den dokumentierten Prüfungen.
Grenzen der Aussage
Belegt ist ein statistischer Zusammenhang über Einkommensgruppen hinweg, kein Befund über einzelne Haushalte. Die DIW-Auswertung beruht auf Vorabdaten des Sozio-ökonomischen Panels für 2023, die Zahlen des Umweltbundesamtes auf einem Forschungsvorhaben von 2021. Keine der beiden Quellen vergleicht den Einfluss des Einkommens mit dem Einfluss einzelner Kaufentscheidungen; ein solcher Vergleich ist von ihnen nicht gedeckt.
Quellen und Belege
2 unterschiedliche Quellen. Die Anzahl beschreibt den Belegweg, nicht seine Qualität.
Stützt
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Beleg aus der Quelle
Auf Basis von Vorabdaten des Sozio-ökonomischen Panels für 2023 verursachte die einkommensstärkste Gruppe in Deutschland pro Person mehr als zehn Tonnen CO2 im Jahr, die Gruppe mit niedrigem Einkommen 5,6 Tonnen. Der Durchschnitt aller Haushalte lag bei 6,5 Tonnen.
Quelle und Quelleninhalt: Reiche verursachen doppelt so viel Emissionen wie Haushalte mit Niedrigeinkommen, vor allem durch Flugreisen · Original öffnen (diw.de)
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Beleg aus der Quelle
Auf die Mobilität entfallen im Mittel etwa zwei Tonnen CO2 je Person und Jahr. Das Fliegen nennt die Auswertung als einen der Hauptgründe dafür, dass einkommensstarke Haushalte einen rund doppelt so großen Fußabdruck haben.
Quelle und Quelleninhalt: Reiche verursachen doppelt so viel Emissionen wie Haushalte mit Niedrigeinkommen, vor allem durch Flugreisen · Original öffnen (diw.de)
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Beleg aus der Quelle
Das Umweltbundesamt berichtet einen gleichgerichteten Zusammenhang zwischen Haushaltseinkommen und Umweltbelastung: mit dem Einkommen wachsen Treibhausgasemissionen, beanspruchte Fläche und Wasserverbrauch. Als wesentliche Treiber nennt es zunehmende Mobilität und größere Wohnflächen.
Quelle und Quelleninhalt: Umweltbundesamt: Mit höherem Einkommen steigt die Umweltbelastung · Original öffnen (umweltbundesamt.de)
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Beleg aus der Quelle
Im Bereich Mobilität liegen die Emissionen von Spitzenverdienenden nach dieser Auswertung bei annähernd dem Dreifachen derjenigen von Geringverdienenden. Für die Fläche nennt sie 914 Quadratmeter je Haushalt und Jahr am unteren und 1.472 Quadratmeter am oberen Ende der Einkommensverteilung.
Quelle und Quelleninhalt: Umweltbundesamt: Mit höherem Einkommen steigt die Umweltbelastung · Original öffnen (umweltbundesamt.de)
Wer was geprüft hat
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Zwei unabhängige Auswertungen kommen zum selben Bild: Mit dem Haushaltseinkommen steigen die Treibhausgasemissionen, und der Abstand zwischen hohen und niedrigen Einkommen entsteht vor allem durch Mobilität. Es geht um Durchschnitte von Einkommensgruppen, nicht um einzelne Haushalte.
Wo diese Aussage verwendet wird
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