Aussage · Redaktioneller Stand
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Lies unseren vollständigen Wortlaut, seine Grenzen und die dokumentierten Belege.
Was wir genau sagen
Der Konsum in der EU trägt spürbar zur weltweiten Entwaldung bei: 2017 entfielen 16 Prozent der mit internationalem Handel verbundenen Entwaldung auf die EU, nach China mit 24 Prozent und vor Indien, den USA und Japan. Zwischen 2005 und 2017 verursachten EU-Importe 3,5 Millionen Hektar Entwaldung, wobei Soja, Palmöl und Rind den größten Anteil hatten, gefolgt von Holzprodukten, Kakao und Kaffee.
Die Redaktion führt diesen Wortlaut als aktuell. Ob und in welchem Umfang er geprüft wurde, steht bei den dokumentierten Prüfungen.
Grenzen der Aussage
Belegt ist eine WWF-Auswertung von 2021 auf Basis von Handels- und Entwaldungsdaten (Pendrill et al., Trase) für den Zeitraum 2005 bis 2017, die das Vereinigte Königreich als damaliges EU-Mitglied einschließt. Eine aktuellere Auswertung für die EU-27 ohne UK liegt uns nicht vor, die Größenordnung und Rangfolge der Rohstoffe sind aber die jüngste uns bekannte Auswertung dieser Art. Die Zahlen beschreiben eingebettete Entwaldung in Handelsströmen, nicht den Kausalbeitrag eines einzelnen Einkaufs.
Quellen und Belege
1 unterschiedliche Quelle. Die Anzahl beschreibt den Belegweg, nicht seine Qualität.
Stützt
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Beleg aus der Quelle
Bei tropischer Entwaldung und den damit einhergehenden Emissionen steht die EU als Importeur auf Platz zwei. Zwischen 2005 und 2013 lag sie durch ihre Agrarimporte sogar an der Spitze, seit 2014 hat China diese Position übernommen.
Quelle und Quelleninhalt: Stepping up? The continuing impact of EU consumption on nature worldwide (Summary Report) · Original öffnen (wwfeu.awsassets.panda.org)
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Beleg aus der Quelle
Zwischen 2005 und 2017 lassen sich 3,5 Millionen Hektar Entwaldung und 1.807 Millionen Tonnen CO2 auf EU-Importe zurückführen, ein Wert von 40 Prozent der jährlichen Gesamtemissionen der EU. Zwar ging die mit EU-Importen verknüpfte Entwaldung in diesem Zeitraum um rund 40 Prozent zurück, trotzdem trug die EU 2017 noch 16 Prozent zur weltweiten, mit internationalem Handel verbundenen Entwaldung bei (203.000 Hektar, 116 Millionen Tonnen CO2). Damit rangierte sie unterhalb von China (24 Prozent), aber oberhalb von Indien mit 9 Prozent, den USA mit 7 Prozent sowie Japan mit 5 Prozent.
Quelle und Quelleninhalt: Stepping up? The continuing impact of EU consumption on nature worldwide (Summary Report) · Original öffnen (wwfeu.awsassets.panda.org)
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Beleg aus der Quelle
Unter den in EU-Importen eingebetteten Rohstoffen trugen Soja, Palmöl und Rind zwischen 2005 und 2017 am stärksten zur tropischen Entwaldung bei, danach folgten Holzprodukte, Kakao und Kaffee. Brasilien, Indonesien, Argentinien und Paraguay waren die Herkunftsländer mit den größten eingebetteten Entwaldungsmengen.
Quelle und Quelleninhalt: Stepping up? The continuing impact of EU consumption on nature worldwide (Summary Report) · Original öffnen (wwfeu.awsassets.panda.org)
Wer was geprüft hat
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Die Aussage gibt wieder, was eine WWF-Auswertung von 2021 über den Anteil der EU an weltweiter, mit internationalem Handel verbundener Entwaldung und die dabei führenden Rohstoffe ermittelt hat. Es handelt sich um eine Zahlenlage aus Handels- und Flächendaten, kein Wirkversprechen und keine Aussage über eine benannte Organisation, deshalb trägt sie nach unserem Prüfverfahren ohne externe Prüfung.
Wo diese Aussage verwendet wird
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Wer diese Aussage fachlich beurteilen kann, schickt ihr Urteil formlos per E-Mail an redaktion@shyft-magazine.com — mit vier Angaben: Datum, Ergebnis (bestätigt, eingeschränkt, widersprochen oder unklar), eine kurze Begründung, und wer die Person ist (Name, Fachgebiet, Zugehörigkeit).
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