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Originaltitel und Herkunft
Europäische Umweltagentur: Management of used and waste textiles in Europe's circular economy (Briefing 03/2024)
DOI: 10.2800/969503
Ob die vollständige Veröffentlichung frei zugänglich ist, ist öffentlich nicht angegeben.
Was die Quelle sagt
Von SHYFT erfasste Inhalte; keine vollständige Wiedergabe der Veröffentlichung.
Beleg aus der Quelle
Die EU erzeugte 2020 rund 6,95 Millionen Tonnen Textilabfall, etwa 16 Kilogramm pro Person, davon wurden nur 4,4 Kilogramm getrennt gesammelt und 11,6 Kilogramm landeten im Restmüll; die durchschnittliche Erfassungsquote lag bei 12 Prozent. Getrennt gesammelt wurden 1,95 Millionen Tonnen, innerhalb der EU behandelt aber nur 1,41 Millionen Tonnen, die Differenz geht mit hoher Wahrscheinlichkeit in den Export. Die jährliche Sortierkapazität der EU wird auf rund 1,5 Millionen Tonnen geschätzt, 17 Textilrecyclingunternehmen wollten bis 2025 zusammen 1,25 bis 1,3 Millionen Tonnen Fasern jährlich verarbeiten, davon 1 Million Tonnen mechanisch und 250.000 Tonnen chemisch, und die meisten recycelten Fasern werden zu Putzlappen oder Dämmmaterial heruntergestuft; eine offene Datenbank listet über 50 Betriebe für Faser-zu-Faser-Recycling, ein Teil davon in der Pilotphase. Seit 2025 müssen die EU-Mitgliedstaaten Alttextilien getrennt sammeln, wobei die Agentur steigende Mengen bei sinkender Qualität erwartet, was den Anreiz zur Wiederverwendung verringert; Wiederverwendung ist ökologisch die bessere Option als Recycling, und die Berichterstattung über die Vorbereitung zur Wiederverwendung ist bislang freiwillig.
Eine konkrete Seite oder ein Abschnitt im Original ist öffentlich nicht angegeben.
Beleg aus der Quelle
Die Erfassungsquote für Textilabfall lag in Luxemburg und Belgien bei je 50 Prozent, in den Niederlanden bei 37 und in Österreich bei 30 Prozent, während der europäische Durchschnitt 12 Prozent betrug.
Eine konkrete Seite oder ein Abschnitt im Original ist öffentlich nicht angegeben.
Beleg aus der Quelle
Im Abschnitt zu Sortierkapazitäten schätzt die Agentur, dass die EU jährlich rund 1,5 Millionen Tonnen gebrauchter Textilien und Textilabfälle aufnehmen kann (im englischen Original als Lagerkapazität formuliert). Sortieren ist arbeitsintensiv, geschieht meist von Hand und rechnet sich eher in Ländern mit niedrigeren Lohnkosten.
Eine konkrete Seite oder ein Abschnitt im Original ist öffentlich nicht angegeben.
Beleg aus der Quelle
Für die Zeit nach Einführung der Getrenntsammlung erwartet die Agentur höhere Sammelmengen aus Haushalten bei im Mittel schlechterer Qualität der Ware. Das mindere den Anreiz zur Wiederverwendung und könne zu mehr Recycling führen, das ökologisch schlechter abschneidet als Wiederverwendung.
Eine konkrete Seite oder ein Abschnitt im Original ist öffentlich nicht angegeben.
Inhalt aus der Quelle
Der Anteil deponierter Textilabfälle in der EU fiel von 21 Prozent im Jahr 2010 auf 11 Prozent im Jahr 2020, der Anteil energetischer Verwertung stieg im selben Zeitraum von 9 auf 16 Prozent.
Eine konkrete Seite oder ein Abschnitt im Original ist öffentlich nicht angegeben.
Wie SHYFT diese Quelle verwendet
- Faser-zu-Faser-Recycling von Textilien ist in Europa bislang klein: 17 Textilrecyclingunternehmen wollten bis 2025 zusammen 1,25 bis 1,3 Millionen Tonnen Fasern im Jahr verarbeiten, rund eine Million Tonnen davon mechanisch, und die meisten recycelten Fasern werden zu Produkten wie Putzlappen oder Dämmmaterial heruntergestuft. Von den über 50 gelisteten Betrieben für Faser-zu-Faser-Recycling ist ein Teil noch in der Pilotphase. stützt Redaktioneller Stand: aktuell
- Die EU erzeugte 2020 rund 6,95 Millionen Tonnen Textilabfall, etwa 16 Kilogramm pro Person, von denen 4,4 Kilogramm getrennt gesammelt wurden; die Erfassungsquote lag im Schnitt bei 12 Prozent, in Luxemburg und Belgien bei 50 Prozent. Von 1,95 Millionen Tonnen getrennt gesammelter Textilien wurden nur 1,41 Millionen Tonnen innerhalb der EU behandelt, die Differenz geht wahrscheinlich in den Export. Die Aufnahmekapazität für gebrauchte Textilien schätzt die Europäische Umweltagentur auf rund 1,5 Millionen Tonnen im Jahr, und Sortieren ist Handarbeit, die sich eher bei niedrigen Lohnkosten rechnet. stützt Redaktioneller Stand: aktuell
- Seit 2025 müssen die EU-Mitgliedstaaten Alttextilien getrennt sammeln. Die Europäische Umweltagentur erwartete davon höhere Mengen bei sinkender Qualität, einen geringeren Anreiz zur Wiederverwendung und dadurch mehr Recycling, das ökologisch schlechter abschneidet als Wiederverwendung. Wie viel Ware für die Wiederverwendung vorbereitet wird, berichten die Staaten bislang nur freiwillig. stützt Redaktioneller Stand: aktuell
Artikel mit zugeordneten Aussagen
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