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Originaltitel und Herkunft
S2k-Leitlinie Diagnostik, Prävention und Therapie des Handekzems
AWMF-Register-Nr: 013-053
Ob die vollständige Veröffentlichung frei zugänglich ist, ist öffentlich nicht angegeben.
Was die Quelle sagt
Von SHYFT erfasste Inhalte; keine vollständige Wiedergabe der Veröffentlichung.
Beleg aus der Quelle
Quelle: S2k-Leitlinie Diagnostik, Prävention und Therapie des Handekzems
Ein Handekzem gilt als akut, wenn es weniger als drei Monate andauert und nicht öfter als einmal pro Jahr auftritt; als chronisch, wenn es länger als drei Monate anhält oder mindestens zweimal pro Jahr auftritt.
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Quelle: S2k-Leitlinie Diagnostik, Prävention und Therapie des Handekzems
Präventionsmaßnahmen gegen Handekzem folgen dem STOP-Prinzip: zuerst Substitution oder Elimination des Gefahrstoffs, dann technische, dann organisatorische und erst zuletzt personenbezogene Maßnahmen wie Schutzhandschuhe.
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Quelle: S2k-Leitlinie Diagnostik, Prävention und Therapie des Handekzems
Schutzhandschuhe sollten bei Feuchtarbeit, mechanischen Einwirkungen und Umgang mit Gefahrstoffen sowohl im Haushalt als auch am Arbeitsplatz verwendet werden, aber wenn erforderlich nicht länger als notwendig getragen werden, da Reibung und okklusive Effekte selbst zu Hautirritationen führen können.
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Quelle: S2k-Leitlinie Diagnostik, Prävention und Therapie des Handekzems
Um Okklusionseffekte zu verringern, sollten bei flüssigkeitsdichten Schutzhandschuhen abhängig von der individuellen Schweißbildung ab Tragezeiten von etwa 10 Minuten Baumwollunterziehhandschuhe getragen und bei Durchfeuchtung regelmäßig gewechselt werden; im Winter oder bei Arbeiten in der Kälte werden isolierende Handschuhe empfohlen.
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Quelle: S2k-Leitlinie Diagnostik, Prävention und Therapie des Handekzems
Häufiges Händewaschen mit Tensiden wird mit der Entstehung von Handekzemen in Verbindung gebracht und sollte ebenso vermieden werden wie das Waschen mit heißem statt lauwarmem Wasser; empfohlen werden milde Syndets mit einem hautneutralen pH-Wert von 5,5 ohne Reibemittel.
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Quelle: S2k-Leitlinie Diagnostik, Prävention und Therapie des Handekzems
Wenn die Hände nicht sichtbar verschmutzt sind, sollte insbesondere im Gesundheitswesen oder in der Lebensmittelverarbeitung eine alkoholische Händedesinfektion dem Händewaschen mit Tensiden vorgezogen werden, weil sie die Hautbarriere weniger schädigt und rückfettende Substanzen enthält.
Eine konkrete Seite oder ein Abschnitt im Original ist öffentlich nicht angegeben.
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Quelle: S2k-Leitlinie Diagnostik, Prävention und Therapie des Handekzems
Hautpflegeprodukte sollen die Haut mit Feuchtigkeit und Lipiden versorgen und dadurch die Regeneration der Hautbarriere nach Hautbelastungen unterstützen; sie sollten regelmäßig, insbesondere nach der Arbeit, angewendet werden. Tagsüber ist ein schnell einziehendes, vor dem Schlafengehen ein reichhaltigeres Produkt mit höherem Lipidanteil sinnvoll.
Eine konkrete Seite oder ein Abschnitt im Original ist öffentlich nicht angegeben.
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Quelle: S2k-Leitlinie Diagnostik, Prävention und Therapie des Handekzems
Vor oder während der Arbeit sollten keine Pflegeprodukte mit Inhaltsstoffen wie Harnstoff verwendet werden, die potenziell die Penetration von Allergenen oder Irritanzien fördern können.
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Quelle: S2k-Leitlinie Diagnostik, Prävention und Therapie des Handekzems
Ein kürzlich durchgeführter Cochrane-Review mit Metaanalyse randomisiert-kontrollierter Studien fand für Hautpflegeprodukte, allein oder in Kombination mit Hautschutzprodukten verwendet, einen klinisch relevanten Effekt in der Primärprävention des berufsbedingten irritativen Handekzems; insgesamt gibt es nach Einschätzung der Leitlinie aber weiterhin keine ausreichenden Belege, um die Wirksamkeit der meisten Präventionsmaßnahmen sicher zu beurteilen.
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Quelle: S2k-Leitlinie Diagnostik, Prävention und Therapie des Handekzems
Jeder Arzt ist verpflichtet, Personen, bei denen eine berufsbedingte Hauterkrankung möglich erscheint, einer Hautärztin oder einem Hautarzt vorzustellen; die gesetzliche Unfallversicherung bietet daraufhin im Hautarztverfahren Hautschutzberatung, Schulungen und bei Bedarf eine Behandlung an.
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Quelle: S2k-Leitlinie Diagnostik, Prävention und Therapie des Handekzems
Bei Feuchtarbeit sollten keine Fingerringe oder anderer Schmuck an den Händen getragen werden.
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Wie SHYFT diese Quelle verwendet
- Die S2k-Leitlinie zum Handekzem empfiehlt, bei Feuchtarbeit, mechanischen Belastungen und im Umgang mit Gefahrstoffen sowohl im Haushalt als auch am Arbeitsplatz Schutzhandschuhe zu tragen, sie aber nicht länger als nötig zu tragen, weil Reibung und Okklusion selbst die Haut reizen können. Bei flüssigkeitsdichten Handschuhen rät sie ab etwa zehn Minuten Tragezeit zu Baumwollunterziehhandschuhen, die bei Durchfeuchtung regelmäßig gewechselt werden, im Winter zu isolierenden Handschuhen, und bei Feuchtarbeit dazu, Ringe und anderen Schmuck vorher abzulegen. stützt Redaktioneller Stand: aktuell
- Die S2k-Leitlinie zum Handekzem bringt häufiges Händewaschen mit Tensiden und das Waschen mit heißem statt lauwarmem Wasser mit der Entstehung von Handekzemen in Verbindung und empfiehlt stattdessen milde Syndets mit einem hautneutralen pH-Wert von 5,5. Sind die Hände nicht sichtbar verschmutzt, rät sie vor allem im Gesundheitswesen und in der Lebensmittelverarbeitung zu einer alkoholischen Händedesinfektion anstelle des Waschens, weil diese die Hautbarriere weniger schädigt. stützt Redaktioneller Stand: aktuell
- Die S2k-Leitlinie zum Handekzem empfiehlt, die Hände regelmäßig und vor allem nach der Arbeit mit einem Pflegeprodukt einzucremen, tagsüber eher ein schnell einziehendes und vor dem Schlafengehen ein reichhaltigeres Produkt mit höherem Lipidanteil. Vor oder während der Arbeit rät sie von Pflegeprodukten mit Harnstoff ab, weil dieser potenziell die Penetration von Allergenen oder Reizstoffen fördern kann. stützt Redaktioneller Stand: aktuell
- Die S2k-Leitlinie zum Handekzem stuft ein Handekzem als chronisch ein, wenn es länger als drei Monate anhält oder mindestens zweimal im Jahr auftritt, gegenüber einem akuten Handekzem mit unter drei Monaten Dauer und höchstens einer Episode pro Jahr. Bei begründetem Verdacht auf eine berufsbedingte Hauterkrankung sieht sie vor, dass Ärztinnen und Ärzte die betroffene Person einer Hautärztin oder einem Hautarzt vorstellen, die oder der über die gesetzliche Unfallversicherung eine Hautschutzberatung einleiten kann. stützt Redaktioneller Stand: aktuell
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