Aussage · Redaktioneller Stand
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Lies unseren vollständigen Wortlaut, seine Grenzen und die dokumentierten Belege.
Was wir genau sagen
In einem Experiment mit 48 Frauen verschob sich das Urteil darüber, was attraktiv ist, in Richtung der zuvor betrachteten, übertriebenen Lippenfülle; das Urteil darüber, was natürlich wirkt, verschob sich nicht.
Die Redaktion führt diesen Wortlaut als aktuell. Ob und in welchem Umfang er geprüft wurde, steht bei den dokumentierten Prüfungen.
Grenzen der Aussage
Belegt ist ein Experiment mit 48 Frauen und digital veränderten Lippen auf Gesichtsfotos. Haut wurde nicht untersucht. Die Übertragung auf den Maßstab für Haut ist unsere Ableitung aus dem Mechanismus der Gewöhnung an bestimmte Bilder.
Quellen und Belege
Belegt durch eine Quelle. Die Anzahl beschreibt den Belegweg, nicht seine Qualität.
Stützt
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Beleg aus der Quelle
48 Frauen sahen Fotos weiblicher Gesichter, deren Lippenfülle stark unter- oder übertrieben, aber im Rahmen natürlich wirkender Lippen verändert war. Vor und nach diesem Betrachten bewerteten sie andere Gesichter, deren Lippengröße digital in elf Stufen von sehr schmal bis sehr voll variiert war, nach Attraktivität und Natürlichkeit.
Quelle und Quelleninhalt: Aesthetic Delusions: An Investigation into the Role of Rapid Visual Adaptation in Aesthetic Practice · Original öffnen (pubmed.ncbi.nlm.nih.gov)
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Beleg aus der Quelle
Die Attraktivitätsurteile verschoben sich deutlich in Richtung der zuvor gesehenen Lippenfülle. Bei der Einschätzung, was natürlich wirkt, fand sich diese Verschiebung nicht.
Quelle und Quelleninhalt: Aesthetic Delusions: An Investigation into the Role of Rapid Visual Adaptation in Aesthetic Practice · Original öffnen (pubmed.ncbi.nlm.nih.gov)
Dokumentierte Prüfungen
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Wer stark übertriebene Merkmale gesehen hatte, bewertete danach andere Gesichter anders. Das zeigt die Studie für Lippen, nicht für Haut.
Wo diese Aussage verwendet wird
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Wer diese Aussage fachlich beurteilen kann, schickt ihr Urteil formlos per E-Mail an redaktion@shyft-magazine.com — mit vier Angaben: Datum, Ergebnis (bestätigt, eingeschränkt, widersprochen oder unklar), eine kurze Begründung, und wer die Person ist (Name, Fachgebiet, Zugehörigkeit).
Wie SHYFT recherchiert, Aussagen bildet und prüft, steht in unserer Recherchemethode.