Aussage · Redaktioneller Stand
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Lies unseren vollständigen Wortlaut, seine Grenzen und die dokumentierten Belege.
Was wir genau sagen
Nach Angaben von Beiersdorf (Pressemitteilung von 2021 zur Forschung des Teams um Ludger Kolbe) entspricht eine Woche ununterbrochen vor einem Monitor in 30 Zentimetern Abstand der HEV-Dosis von einer Minute Mittagssonne an einem Sommertag in Hamburg. Wer dicht vor dem Bildschirm sitzt, erhöht die HEV-Intensität um den Faktor 17; ein zehnstündiges Telefonat mit dem Smartphone entspricht dann etwa einer Minute Sonne. Das Blaulicht der Sonne dringt laut Beiersdorf tiefer in die Haut ein als UVA, das künstliche Blaulicht von Bildschirmen ist daneben kaum nachweisbar.
Die Redaktion führt diesen Wortlaut als aktuell. Ob und in welchem Umfang er geprüft wurde, steht bei den dokumentierten Prüfungen.
Grenzen der Aussage
Angabe eines Konzerns, der selbst Sonnenschutz verkauft, in einer Pressemitteilung. Messaufbau und Messwerte legt die Mitteilung nicht offen; sie verweist auf ein Kongressposter von 2018 und eine Studie von 2020. Der Faktor 17 beschreibt den Unterschied zwischen großem und geringem Abstand zum Bildschirm, nicht den zu Tageslicht. Die Angabe der Mitteilung, Blaulicht mache rund 50 Prozent des Sonnenlichts aus, übernehmen wir nicht: Sie ist unbelegt und physikalisch fraglich.
Quellen und Belege
Belegt durch eine Quelle. Die Anzahl beschreibt den Belegweg, nicht seine Qualität.
Stützt
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Beleg aus der Quelle
Laut Beiersdorf-Forschung (Dr. Ludger Kolbe, 2021) entspricht eine ganze Woche ununterbrochen vor dem Monitor in 30 cm Abstand nur einer einzigen Minute Sommersonne in Hamburg zur Mittagszeit, weshalb das künstliche Blaulicht von Bildschirmen für die Haut vernachlässigbar ist; das wirklich relevante Blaulicht stammt von der Sonne.
Quelle und Quelleninhalt: Cell phone screens do not damage skin: Beiersdorf study clears up misconceptions about blue light · Original öffnen (beiersdorf.com)
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Beleg aus der Quelle
Rückt man dicht an den Bildschirm heran, steigt die HEV-Intensität laut Beiersdorf um den Faktor 17; am Ergebnis ändere das wenig, denn ein zehnstündiges Telefonat mit dem Smartphone entspreche dann etwa einer Minute Sonne an einem sonnigen Tag in Hamburg.
Quelle und Quelleninhalt: Cell phone screens do not damage skin: Beiersdorf study clears up misconceptions about blue light · Original öffnen (beiersdorf.com)
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Beleg aus der Quelle
Verglichen mit dem natürlichen Blaulicht der Sonne sei das künstliche Blaulicht von Bildschirmen laut Beiersdorf kaum nachweisbar; das Blaulicht der Sonne dringe zudem deutlich tiefer in die Haut ein als UVA-Strahlung.
Quelle und Quelleninhalt: Cell phone screens do not damage skin: Beiersdorf study clears up misconceptions about blue light · Original öffnen (beiersdorf.com)
Dokumentierte Prüfungen
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Die Aussage wurde gegen den Wortlaut der Pressemitteilung gelesen und gibt wieder, was Beiersdorf dort angibt. Es handelt sich um Angaben eines Kosmetikkonzerns, nicht um eine unabhängige Messung. Eine Fachprüfung hat nicht stattgefunden.
Wo diese Aussage verwendet wird
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Wer diese Aussage fachlich beurteilen kann, schickt ihr Urteil formlos per E-Mail an redaktion@shyft-magazine.com — mit vier Angaben: Datum, Ergebnis (bestätigt, eingeschränkt, widersprochen oder unklar), eine kurze Begründung, und wer die Person ist (Name, Fachgebiet, Zugehörigkeit).
Wie SHYFT recherchiert, Aussagen bildet und prüft, steht in unserer Recherchemethode.