Aussage · Redaktioneller Stand
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Lies unseren vollständigen Wortlaut, seine Grenzen und die dokumentierten Belege.
Was wir genau sagen
Ein narratives Review von 2024 beschreibt als gut belegt, dass die Nutzung sozialer Medien bei Jugendlichen mit einem negativeren Körperbild und gestörtem Essverhalten zusammenhängt; gestörtes Essverhalten tritt dabei häufiger auf, je mehr Zeit sie dort verbringen. Körperpositive Inhalte gingen in den angeführten Studien mit höherer Körperzufriedenheit einher, aber auch mit stärkerer Selbstobjektivierung; als hilfreicher empfanden Befragte Inhalte von Menschen, die ihnen ähnlich sind.
Die Redaktion führt diesen Wortlaut als aktuell. Ob und in welchem Umfang er geprüft wurde, steht bei den dokumentierten Prüfungen.
Grenzen der Aussage
Die Quelle ist eine Übersicht ohne eigene Messung. Sie beschreibt Zusammenhänge zwischen Social-Media-Nutzung, Körperbild und Essverhalten bei Jugendlichen, keine nachgewiesene Wirkung. Die Befunde zu körperpositiven Inhalten stammen aus Einzelstudien mit Studierenden und aus Interviews mit 14- bis 25-Jährigen; auf Erwachsene allgemein und auf Bademode überträgt sie erst der Artikel.
Quellen und Belege
Belegt durch eine Quelle. Die Anzahl beschreibt den Belegweg, nicht seine Qualität.
Stützt
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Beleg aus der Quelle
Die Übersichtsarbeit ist ein narratives Review ohne eigene Messungen. Sie bezeichnet es als gut belegt, dass die Nutzung sozialer Medien bei Jugendlichen mit negativen Folgen für Körperbild und Essverhalten einhergeht, und spricht dabei von einem Zusammenhang.
Quelle und Quelleninhalt: Mitigating Harms of Social Media for Adolescent Body Image and Eating Disorders: A Review. · Original öffnen (pubmed.ncbi.nlm.nih.gov)
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Beleg aus der Quelle
Laut der Übersicht zeigen Jugendliche, die mehr Social-Media-Konten haben oder mehr Zeit auf den Plattformen verbringen, häufiger gestörtes Essverhalten.
Quelle und Quelleninhalt: Mitigating Harms of Social Media for Adolescent Body Image and Eating Disorders: A Review. · Original öffnen (pubmed.ncbi.nlm.nih.gov)
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Beleg aus der Quelle
Aus einer einwöchigen Smartphone-Befragung mit Studierenden berichtet die Übersicht: Wer körperpositive Inhalte ansah, vor allem auf Instagram, war zufriedener mit dem eigenen Körper und in besserer Stimmung.
Quelle und Quelleninhalt: Mitigating Harms of Social Media for Adolescent Body Image and Eating Disorders: A Review. · Original öffnen (pubmed.ncbi.nlm.nih.gov)
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Beleg aus der Quelle
In einem von der Übersicht zitierten Experiment mit Studentinnen ging das Betrachten körperpositiver ebenso wie schlankheitsbetonter Instagram-Beiträge mit stärkerer Selbstobjektivierung einher.
Quelle und Quelleninhalt: Mitigating Harms of Social Media for Adolescent Body Image and Eating Disorders: A Review. · Original öffnen (pubmed.ncbi.nlm.nih.gov)
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Beleg aus der Quelle
In Interviews mit 33 Menschen zwischen 14 und 25 Jahren, die die Übersicht anführt, empfanden die Befragten körperpositive Inhalte als hilfreicher, wenn die gezeigten Personen ihnen soziodemografisch ähnlich waren.
Quelle und Quelleninhalt: Mitigating Harms of Social Media for Adolescent Body Image and Eating Disorders: A Review. · Original öffnen (pubmed.ncbi.nlm.nih.gov)
Dokumentierte Prüfungen
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Die Übersicht fasst Studien zusammen, die einen Zusammenhang zwischen Social Media und einem schlechteren Körperbild zeigen, aber keine eigene Messung einer Wirkung. Die Aussage bleibt deshalb beim Zusammenhang und nennt Nutzen wie Grenzen körperpositiver Inhalte.
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Die frühere Fassung bezog den Zusammenhang mit der Nutzungsdauer auch auf das Körperbild. Das Review belegt ihn nur für gestörtes Essverhalten; der Wortlaut ist entsprechend berichtigt.
Wo diese Aussage verwendet wird
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Wer diese Aussage fachlich beurteilen kann, schickt ihr Urteil formlos per E-Mail an redaktion@shyft-magazine.com — mit vier Angaben: Datum, Ergebnis (bestätigt, eingeschränkt, widersprochen oder unklar), eine kurze Begründung, und wer die Person ist (Name, Fachgebiet, Zugehörigkeit).
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