Aussage · Redaktioneller Stand
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Lies unseren vollständigen Wortlaut, seine Grenzen und die dokumentierten Belege.
Was wir genau sagen
Studentinnen, die in einem Experiment von 2021 einen Badeanzug statt eines Pullovers anprobierten, berichteten mehr Selbstobjektivierung, mehr Körperscham und mehr Sorge um ihr Aussehen. Bei einer Gleichgewichtsaufgabe schränkten sie ihre Bewegungen ein, was die Forscherinnen als Versuch deuten, den Körper zu verbergen.
Die Redaktion führt diesen Wortlaut als aktuell. Ob und in welchem Umfang er geprüft wurde, steht bei den dokumentierten Prüfungen.
Grenzen der Aussage
Ein Experiment mit 52 Studentinnen. Dass das Verbergen der Grund für die eingeschränkten Bewegungen ist, deuten die Autorinnen, gemessen haben sie es nicht; die Übertragung auf andere Gruppen ist unsere.
Quellen und Belege
Belegt durch eine Quelle. Die Anzahl beschreibt den Belegweg, nicht seine Qualität.
Stützt
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Beleg aus der Quelle
In dem Experiment wurden 52 Studentinnen per Zufall zwei Gruppen zugeteilt: Die eine probierte einen Badeanzug an, die andere einen Pullover. Die Badeanzug-Gruppe gab danach mehr Selbstobjektivierung, mehr Scham über den eigenen Körper und mehr Sorge um das eigene Aussehen an und war weniger aus eigenem Antrieb motiviert.
Quelle und Quelleninhalt: Do you see what I see? The influence of self-objectification on appearance anxiety, intrinsic motivation, interoceptive awareness, and physical performance. · Original öffnen (pubmed.ncbi.nlm.nih.gov)
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Beleg aus der Quelle
Beim Balancieren auf einem Bein schränkten die Frauen im Badeanzug ihre Körperbewegungen ein. Die Autorinnen deuten das im Sinne der Objektivierungstheorie als möglichen Versuch, den Körper zu verbergen.
Quelle und Quelleninhalt: Do you see what I see? The influence of self-objectification on appearance anxiety, intrinsic motivation, interoceptive awareness, and physical performance. · Original öffnen (pubmed.ncbi.nlm.nih.gov)
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Beleg aus der Quelle
Eine Replikation von 2021 bestätigte den Effekt: Studentinnen in der Badeanzug-Bedingung berichteten mehr Selbstobjektivierung, Körperscham und Auftritts-Angst sowie geringere intrinsische Motivation und machten bei einer Gleichgewichtsaufgabe kleinere, weniger raumgreifende Bewegungen, als wollten sie den Körper verstecken.
Quelle und Quelleninhalt: Do you see what I see? The influence of self-objectification on appearance anxiety, intrinsic motivation, interoceptive awareness, and physical performance. · Original öffnen (pubmed.ncbi.nlm.nih.gov)
Dokumentierte Prüfungen
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Die Aussage beruht auf einem kleinen Experiment mit 52 Studentinnen. Warum sie sich im Badeanzug weniger bewegten, ist eine Deutung der Forscherinnen. Eine Fachprüfung hat nicht stattgefunden.
Wo diese Aussage verwendet wird
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Wer diese Aussage fachlich beurteilen kann, schickt ihr Urteil formlos per E-Mail an redaktion@shyft-magazine.com — mit vier Angaben: Datum, Ergebnis (bestätigt, eingeschränkt, widersprochen oder unklar), eine kurze Begründung, und wer die Person ist (Name, Fachgebiet, Zugehörigkeit).
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