Aussage · Redaktioneller Stand
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Was wir genau sagen
Bei einer Waschladung von 6 Kilogramm Acrylgewebe können nach Schätzung der Studie über 700.000 synthetische Mikrofasern freigesetzt werden, die über das Abwasser in Gewässer gelangen können; Polyester-Baumwoll-Mischgewebe gibt deutlich weniger Fasern ab.
Die Redaktion führt diesen Wortlaut als aktuell. Ob und in welchem Umfang er geprüft wurde, steht bei den dokumentierten Prüfungen.
Grenzen der Aussage
Die Zahl von über 700.000 Fasern ist die Schätzung der Studie speziell für eine 6-kg-Ladung Acrylgewebe. Für reines Polyester nennt die Studie keine eigene Zahl, für Polyester-Baumwoll-Mischgewebe deutlich weniger. Der Artikel spricht im Fliesstext breiter von synthetischer Outdoor-Kleidung insgesamt - das geht über den engeren Geltungsbereich dieser Aussage hinaus und ist von dieser Quelle nicht gedeckt.
Quellen und Belege
Belegt durch eine Quelle. Die Anzahl beschreibt den Belegweg, nicht seine Qualität.
Stützt
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Beleg aus der Quelle
Bei einer Waschladung von 6 Kilogramm Acrylgewebe lösen sich nach Schätzung der Autoren über 700.000 Fasern. Polyester-Baumwoll-Mischgewebe gibt deutlich weniger Fasern ab als reines Polyester oder Acryl, die Menge hängt zudem von Temperatur, Waschmittel und Weichspüler ab.
Quelle und Quelleninhalt: Release of synthetic microplastic plastic fibres from domestic washing machines: Effects of fabric type and washing conditions · Original öffnen (pubmed.ncbi.nlm.nih.gov)
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Beleg aus der Quelle
Gemessen wurden die Fasern im Ablaufwasser der Waschmaschine, nicht in Flüssen oder Meeren. Weil Fasern auch im Ablauf von Kläranlagen nachgewiesen sind, halten die Autoren das Waschen synthetischer Kleidung für eine möglicherweise bedeutende Quelle von Mikroplastik in Gewässern.
Quelle und Quelleninhalt: Release of synthetic microplastic plastic fibres from domestic washing machines: Effects of fabric type and washing conditions · Original öffnen (pubmed.ncbi.nlm.nih.gov)
Dokumentierte Prüfungen
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Eine Studie von Napper und Thompson (2016) zeigt: Eine 6-Kilogramm-Waschladung aus Acrylgewebe kann über 700.000 Mikrofasern freisetzen, die ins Abwasser und damit in Gewässer gelangen. Für Polyester-Baumwoll-Mischgewebe fiel die freigesetzte Menge in der Studie deutlich geringer aus. Die Zahl gilt speziell für Acrylgewebe, nicht für synthetische Kleidung insgesamt.
Wo diese Aussage verwendet wird
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