Aussage · Redaktioneller Stand

aktuell

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Lies unseren vollständigen Wortlaut, seine Grenzen und die dokumentierten Belege.

Was wir genau sagen

Erlebniskäufe machen Menschen langfristig glücklicher als materielle Anschaffungen.

Die Redaktion führt diesen Wortlaut als aktuell. Ob und in welchem Umfang er geprüft wurde, steht bei den dokumentierten Prüfungen.

Grenzen der Aussage

Region
DACH
Ältester Beleg
2003
Stand vom

Belegt sind US-amerikanische Befragungen und Experimente zu Konsumkäufen allgemein, nicht speziell zu Geschenken und nicht im DACH-Raum erhoben. Die Übertragung auf Geschenkanlässe wie Weihnachten oder den Valentinstag und auf deutschsprachige Leserinnen ist unsere redaktionelle Ableitung, nicht Teil der Primärstudien. Die Arbeiten vergleichen bezahlte Käufe miteinander; über unbezahlte gemeinsame Zeit sagen sie unmittelbar nichts.

Quellen und Belege

Belegt durch 3 verschiedene Quellen. Die Anzahl beschreibt den Belegweg, nicht seine Qualität.

Stützt

Dokumentierte Prüfungen

  1. Redaktionelle Prüfung · · SHYFT Recherche · Ergebnis dieser Prüfung: bestätigt

    Eine vielzitierte Studie von Van Boven und Gilovich (2003) zeigt: Menschen erinnern sich positiver an Erlebniskäufe als an materielle Anschaffungen, und Erlebnisse tragen stärker zur eigenen Identität und zu sozialen Beziehungen bei.

  2. Redaktionelle Prüfung · · SHYFT Recherche · Ergebnis dieser Prüfung: eingeschränkt

    Zwei weitere Arbeiten derselben Forschungsrichtung stützen die Aussage: Kumar, Killingsworth und Gilovich (2014) halten fest, dass Geld für Erlebnisse länger anhaltendes Glück bringt als Geld für Besitz, und Carter und Gilovich (2012) führen die größere Zufriedenheit auf das Festhalten an Erlebniserinnerungen zurück. Untersucht wurden ausschließlich bezahlte Käufe in den USA. Dass auch unbezahlte gemeinsame Zeit so wirkt, ist damit nicht belegt.

Wo diese Aussage verwendet wird

Diese Aussage prüfen

Wer diese Aussage fachlich beurteilen kann, schickt ihr Urteil formlos per E-Mail an redaktion@shyft-magazine.com — mit vier Angaben: Datum, Ergebnis (bestätigt, eingeschränkt, widersprochen oder unklar), eine kurze Begründung, und wer die Person ist (Name, Fachgebiet, Zugehörigkeit).

Wie SHYFT recherchiert, Aussagen bildet und prüft, steht in unserer Recherchemethode.