Peeling

Peeling bezeichnet die gezielte Abtragung abgestorbener Hautzellen, um die Haut zu glätten, den Teint aufzuhellen und die Aufnahme von Pflegeprodukten zu verbessern. Es wird zwischen mechanischen und chemischen Peelings unterschieden.

Worauf du beim Kauf achten solltest

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    Mechanisch, chemisch oder enzymatisch

    Mechanische Scrubs sind günstig und schnell wirksam, können aber bei zu kräftiger Anwendung Mikroverletzungen erzeugen. Chemische Peelings (AHA, BHA) wirken gleichmäßiger und tiefer. Enzympeelings sind die mildeste Variante und für empfindliche Haut ideal. Wer unsicher ist, startet mit Enzympeeling und tastet sich an stärkere Formate heran.

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    Frei von Mikroplastik

    Synthetische Polyethylen-Partikel sind seit 2023 in EU-Rinse-off-Kosmetik verboten. Für Leave-on-Produkte gibt es Übergangsfristen. Naturkosmetik nutzt biologisch abbaubare Alternativen wie gemahlene Nussschalen, Reiskleie, Zuckerkristalle oder Salzkristalle. Auf der INCI-Liste auf Polyethylen, Acrylates Copolymer oder Nylon-12 achten.

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    Partikelgröße passend zur Haut

    Grobe Salz- oder Aprikosenkern-Partikel eignen sich für Körperpeeling und robuste Haut. Für Gesichtspeelings sind feine Partikel wie Bambuspulver, Reiskleie oder Mandelkleie schonender. Zuckerkristalle lösen sich beim Kontakt mit warmer Haut auf und werden dadurch automatisch milder.

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    Pflegende Trägerbasis

    Hochwertige Peelings sind in eine ölige oder cremige Basis eingebettet, die gleichzeitig pflegt. Pflanzenöle wie Mandel-, Kokos- oder Jojobaöl sind ideal. Sehr saponinhaltige Trägerstoffe sollten in COSMOS-zertifizierter Form vorliegen, um auf synthetische Tenside oder PEGs zu verzichten.

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    Konzentration bei chemischen Peelings

    Hauttoleranz aufbauen, mit niedrigen AHA-Konzentrationen (5 bis 8 %) starten und langsam steigern. BHA wirkt schon ab 1 bis 2 % effektiv. Hochkonzentrierte Peelings über 15 % gehören in dermatologische Hände, nicht in die tägliche Heimroutine. Marken, die Konzentrationen offen angeben, sind transparent.

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    Verpackung und Hygiene

    Tiegel mit Spatel sind hygienischer als Direkt-Finger-Anwendung. Tubes verhindern Oxidation. Glas oder Aluminium sind nachhaltiger als Plastik. Bei Säurepeelings auf lichtgeschützte Verpackung achten, weil viele Wirkstoffe lichtempfindlich sind.

Ein Peeling entfernt abgestorbene Hornhautzellen von der Hautoberfläche, fördert die Zellerneuerung und sorgt für eine glattere, strahlendere Haut. Die häufigste Unterscheidung ist die zwischen mechanischen Peelings, die durch Reibung wirken (Scrubs mit Zucker-, Salz- oder Mandelkleie-Partikeln), und chemischen Peelings, die durch säurehaltige Wirkstoffe wie AHA oder BHA funktionieren. Eine dritte Kategorie sind Enzympeelings, die pflanzliche Enzyme wie Papain oder Bromelain nutzen, um Proteine in abgestorbenen Hautzellen aufzuspalten.

Die Häufigkeit des Peelings sollte dem Hauttyp angepasst werden: Normale bis Mischhaut verträgt ein- bis zweimal wöchentliches Peeling gut, empfindliche oder trockene Haut profitiert eher von milden Enzympeelings einmal pro Woche. Nach einem Peeling ist die Haut empfänglicher für Wirkstoffe aus Serums und Feuchtigkeitscremes, aber auch anfälliger für UV-Schäden. Deshalb gehört nach jedem Peeling zwingend ein hochwertiger Sonnenschutz zur Routine.

Für nachhaltige Peelings empfehlen sich Produkte ohne Mikroplastik als Abrasivpartikel, die EU hat synthetische Mikroplastikpartikel in Rinse-off-Kosmetik seit 2023 stufenweise verboten. Natürliche Alternativen wie gemahlene Nussschalen, Reiskleie oder Zuckerkristalle sind biologisch abbaubar und erfüllen dieselbe Funktion. Bei chemischen Peelings aus der Naturkosmetik kommen Milchsäure aus fermentierter Pflanzenbasis oder Wein- und Zitronensäure zum Einsatz.

Häufige Fragen

Wie oft sollte ich peelen?

Ein- bis zweimal pro Woche reicht für die meisten Hauttypen. Empfindliche oder trockene Haut verträgt nur einmal pro Woche, fettige Haut kann zwei- bis dreimal peelen. Wichtig: Nicht peelen, wenn die Haut akut gereizt, gerötet oder von Akne entzündet ist. Auch nach Sonnenbrand oder frischer Coloration eine Pause einlegen.

Mechanisch oder chemisch, was ist besser?

Beide haben Berechtigung. Mechanische Scrubs wirken sofort und sind preiswert, eignen sich gut für robuste Haut und Körper. Chemische AHA/BHA-Peelings wirken gleichmäßiger, tiefer und ohne Reibung, sind aber bei empfindlicher Haut zunächst behutsam einzuschleichen. Wer unsicher ist, startet mit einem Enzympeeling, das verbindet beide Welten.

Was ist Mikroplastik in Peelings und warum ist es problematisch?

Mikroplastik sind synthetische Partikel aus Polyethylen, Polypropylen oder Acrylates Copolymer, die als Schleifkörper verwendet werden. Sie gelangen über das Abwasser in Gewässer, sind nicht biologisch abbaubar und reichern sich in der Nahrungskette an. Die EU hat sie 2023 in Rinse-off-Kosmetik schrittweise verboten, Naturkosmetik nutzte sie nie.

Brauche ich nach dem Peeling Sonnenschutz?

Ja, unbedingt. Peeling entfernt die oberste Hornhautschicht und macht die frische, junge Hautschicht freilegt, die anfälliger für UV-Schäden ist. Ohne Sonnenschutz drohen Pigmentflecken oder Sonnenbrand, auch im Winter durch UVA-Strahlung. Idealerweise abends peelen und morgens Sonnencreme mit mindestens LSF 30 auftragen.

Kann ich Peelings selber machen?

Mechanische Peelings ja: Zucker oder Salz mit Pflanzenöl mischen, das ergibt ein einfaches Body-Scrub. Für chemische Peelings (AHA, BHA) ist die Konzentration heikel, hier lieber zu fertigen Produkten greifen. DIY-Peelings mit Zitronensaft oder Apfelessig pur können die Hautbarriere beschädigen, der pH ist zu niedrig.

Auch bekannt als

  • Exfoliation
  • Hautpeeling
  • Scrub
  • Enzympeeling
  • Exfoliant

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