Conditioner

Conditioner (Haarspülung) glättet die Haarstruktur nach dem Waschen, erleichtert das Kämmen und reduziert Spliss. Naturkosmetische Conditioner ersetzen Quats und Silikone durch biologisch abbaubare Esterquats und Pflanzenöle.

Worauf du beim Kauf achten solltest

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    Silikonfrei

    Silikone (Dimethicone, Cyclomethicone, Amodimethicone) erzeugen sofortige Glätte, lagern sich aber auf dem Haar ab. Mit der Zeit beschwert das die Haare und erfordert Klärungs-Shampoos. In zertifizierter Naturkosmetik sind Silikone komplett ausgeschlossen, die Glätte kommt aus pflegenden Pflanzenölen.

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    Esterquats statt Quats

    Konventionelle Conditioner nutzen schwer abbaubare quartäre Ammoniumverbindungen wie Behentrimonium Chloride. Esterquats wie Behentrimonium Methosulfate oder Distearoylethyl Hydroxyethylmonium Methosulfate sind biologisch leichter abbaubar und im COSMOS-Standard zugelassen.

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    Pflegeöle und Proteine

    Hochwertige Conditioner enthalten Jojoba-, Argan-, Avocado- oder Mandelöl für Lipidversorgung und pflanzliche Proteinhydrolysate (Weizen, Soja, Reis), die in die Haarstruktur eindringen. Panthenol bindet Feuchtigkeit, Aloe vera glättet zusätzlich. Diese Inhaltsstoffe sollten in den ersten zehn INCI-Plätzen stehen.

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    Passend zum Haartyp

    Trockenes Haar braucht reichhaltige Conditioner mit hohem Ölanteil, fettiges Haar leichte Spülungen mit Schwerpunkt auf Glättung und ohne schwere Öle. Bei feinem Haar lohnt sich die Variante „Volumen“ oder „Light“, sonst beschwert die Pflege das Haar. Coloriertes Haar profitiert von Antioxidantien und UV-Filtern.

  5. 05

    Frei von Mikroplastik

    Acrylates Copolymer, Polyquaternium-Verbindungen und PEG-Derivate werden in konventionellen Conditionern eingesetzt. Manche zählen als Mikroplastik und gelangen über das Abwasser in Gewässer. Naturkosmetik-Standards schließen das aus, die App CodeCheck zeigt es im Zweifel an.

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    Verpackung und Refill

    PCR-Plastik, Aluminium oder feste Conditioner-Bars sind nachhaltige Alternativen zu konventionellen Plastikflaschen. Manche Marken bieten Nachfüllbeutel oder grosse Liter-Flaschen, die pro Anwendung weniger Verpackung verursachen.

Die Wirkung eines Conditioners beruht auf kationischen Tensiden: Haar ist nach dem Waschen negativ geladen, kationische Tenside sind positiv geladen und lagern sich an die Haaroberfläche an. Sie glätten die aufgerauten Schuppenschichten der Cuticula, reduzieren Reibung und wirken antistatisch. Im COSMOS-Standard zugelassene Alternativen zu konventionellen Quats sind Esterquats wie Behentrimonium Methosulfate, die biologisch leichter abbaubar sind.

Pflegende Inhaltsstoffe in Naturkosmetik-Conditionern sind Jojobaöl, Arganöl, Mandelöl und Avocadoöl für Lipidversorgung sowie pflanzliche Proteinhydrolysate (Weizen, Soja, Reis), die in die Haarstruktur eindringen und das Haar stärken. Panthenol fördert die Feuchtigkeitsbindung, Aloe-vera-Saft wirkt glättend.

Silikone wie Dimethicone geben in konventionellen Conditionern sofortige Glätte, lagern sich aber auf dem Haar ab und beschweren es langfristig. COSMOS-zertifizierte Produkte verzichten vollständig auf Silikone. Feste Conditioner-Bars bieten eine ökologische Alternative ohne flüssige Verpackung.

Häufige Fragen

Brauche ich überhaupt einen Conditioner?

Bei kurzen oder fettigen Haaren oft nicht, bei langen, trockenen oder colorierten Haaren ja. Conditioner glätten die Haarstruktur, erleichtern das Kämmen und reduzieren Spliss durch geringere Reibung. Wer auf zwei Produkte verzichten möchte, wählt ein Shampoo mit höherem Pflanzenöl-Anteil und gönnt sich zusätzlich eine wöchentliche Haarkur.

Wie unterscheidet sich Conditioner von einer Haarkur?

Conditioner pflegen die Haaroberfläche und werden nach jeder Wäsche kurz angewendet (1 bis 2 Minuten). Haarkuren wirken intensiver in der Haarstruktur, brauchen 5 bis 15 Minuten Einwirkzeit und werden ein- bis zweimal pro Woche angewendet. Sie enthalten meist höhere Konzentrationen pflegender Wirkstoffe.

Was sind Silikone und warum sollten sie nicht im Conditioner sein?

Silikone sind synthetische Polymere, die einen glatten Film auf dem Haar bilden. Sie erzeugen sofortige Glätte und Glanz, lagern sich aber bei wiederholter Anwendung ab. Mit der Zeit beschwert das die Haare und erfordert Klärungs-Shampoos. Silikone sind biologisch nicht abbaubar und gelangen ins Abwasser.

Wie wende ich Conditioner richtig an?

Conditioner gehört in die Längen und Spitzen, nicht auf die Kopfhaut. Nach dem Shampoo das Haar auswringen (überschüssiges Wasser mindert die Wirkung), Conditioner auftragen, ein bis zwei Minuten einwirken lassen, dann gründlich ausspülen. Eine Spülung mit kaltem Wasser am Ende glättet die Cuticula zusätzlich.

Sind feste Conditioner-Bars genauso gut?

Hochwertige feste Conditioner-Bars enthalten dieselben kationischen Tenside und Pflegeöle wie flüssige Varianten, nur in konzentrierter Form. Sie sparen Verpackungsmüll und sind reisefreundlich. Beim Einseifen direkt in die Längen einarbeiten, dann wie gewohnt einwirken lassen und ausspülen.

Auch bekannt als

  • Haarspülung
  • Pflegespülung
  • Hair Conditioner
  • Spülung

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