Bodylotion

Bodylotion ist eine leicht einziehende Körperpflegeemulsion, die nach dem Duschen Feuchtigkeit spendet und die Schutzbarriere stärkt. Naturkosmetische Varianten kommen ohne Silikone, synthetische Polymere und Mineralöle aus.

Worauf du beim Kauf achten solltest

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    Pflanzliche Emulgatoren

    PEG-Emulgatoren (PEG-100 Stearate, Ceteareth-20) machen die Hautbarriere durchlässiger und stammen aus der Petrochemie. Pflanzliche Alternativen wie Glyceryl Stearate, Lecithin oder Cetearyl Glucoside (Zuckerester) sind in zertifizierter Naturkosmetik Standard.

  2. 02

    Frei von Mineralölen

    Petrolatum, Paraffinum Liquidum und Cera Microcristallina sind preiswerte Füllstoffe konventioneller Bodylotions. Sie verschließen die Haut wie ein Film. NATRUE und COSMOS schließen sie aus, gute Naturkosmetik nutzt stattdessen Pflanzenöle.

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    Pflegeöle und Feuchthalter

    Sheabutter, Argan-, Jojoba- und Mandelöl spenden Lipide, Glycerin und Hyaluronsäure binden Feuchtigkeit. Hochwertige Bodylotions kombinieren beides. Bei trockener Haut mehr Lipide (reichhaltige Buttercreme), bei normaler Haut leichte Lotionen mit hohem Wasseranteil.

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    Frei von Mikroplastik

    Carbomer, Acrylates Copolymer, Polyacrylate und PEG-Verbindungen sind in vielen konventionellen Bodylotions Verdickungs- oder Filmbildner. Sie zählen zu flüssigem Mikroplastik. Die App CodeCheck oder das Naturkosmetik-Siegel schließen sie zuverlässig aus.

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    Frei von problematischen Konservierungsstoffen

    Parabene und formaldehydfreisetzende Stoffe sind in NATRUE/COSMOS verboten. Pflanzliche Alternativen sind Benzylalkohol, Sorbinsäure oder fermentierter Rettichwurzel-Filtrate. Bei sehr empfindlicher Haut auf parfumfreie Varianten achten.

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    Verpackung und Refill

    Glasflaschen oder Aluminium sind nachhaltiger als Plastik. Manche Marken bieten Nachfüllbeutel oder Liter-Flaschen, die pro Anwendung weniger Verpackung verursachen. Pumpsystem ist hygienischer als offener Tiegel, weil weniger Bakterien ans Produkt gelangen.

Eine Bodylotion ist eine Öl-in-Wasser-Emulsion mit meist über 60 Prozent Wasseranteil. In zertifizierter Naturkosmetik kommen ausschließlich natürliche Emulgatoren zum Einsatz: pflanzliche Wachse, Glyceryl Stearate, pflanzliche Lecithine oder Zuckerester. PEG-Emulgatoren aus der Petrochemie sind im COSMOS-Standard verboten.

Pflanzliche Öle bestimmen das Pflegeprofil: Arganöl wirkt antioxidativ, Sheabutter spendet intensive Feuchtigkeit, Jojobaöl ähnelt dem menschlichen Hauttalg und zieht gut ein. Als Feuchthaltemittel ergänzen Glycerin, Panthenol, Aloe-vera-Saft und Hyaluronsäure die Formel.

Konventionelle Bodylotions enthalten häufig Silikone und synthetische Polymere wie Carbomer, beides Formen von flüssigem Mikroplastik, das biologisch kaum abbaubar ist. Laut Verbraucherzentrale lassen sich solche Inhaltsstoffe in zertifizierter Naturkosmetik grundsätzlich ausschließen.

Häufige Fragen

Wann sollte ich Bodylotion auftragen?

Direkt nach dem Duschen oder Baden, wenn die Haut noch leicht feucht ist. Die Restfeuchte wird in die Haut eingeschlossen, der Pflegeeffekt ist stärker. Im Winter idealerweise zweimal täglich, im Sommer reicht oft einmal. Auf trockenen Stellen wie Ellbogen, Knien und Schienbeinen mehr auftragen.

Brauche ich verschiedene Lotionen für Sommer und Winter?

Empfehlenswert ja. Im Winter braucht die Haut reichhaltigere Pflege gegen Heizungsluft und Kälte (Sheabutter, Avocadoöl). Im Sommer reichen leichte Lotionen mit höherem Wasseranteil oder Aloe vera. Wer nur ein Produkt nutzen möchte, wählt eine ausgewogene Lotion mittlerer Reichhaltigkeit und ergänzt im Winter mit pur Pflegeöl, im Sommer mit Hydrolat.

Was bedeutet Mikroplastik in Bodylotion?

Carbomer, Acrylates Copolymer und PEG-Verbindungen sind synthetische Polymere, die als Verdicker oder Filmbildner eingesetzt werden. Sie sind biologisch kaum abbaubar und gelangen über das Abwasser ins Wasser. Naturkosmetik-Standards schließen sie aus. Die App CodeCheck zeigt sie im Zweifel an.

Vegan oder mit Bienenwachs/Lanolin?

Klassische Bodylotions enthalten oft Bienenwachs (Cera Alba) oder Lanolin (Wollwachs). Vegane Varianten ersetzen diese durch Candelillawachs oder Pflanzen-Lecithine. V-Label oder Vegan-Society-Zertifizierung gibt Klarheit. Naturkosmetik ist nicht automatisch vegan, viele Klassiker enthalten tierische Inhaltsstoffe.

Wie lange ist Bodylotion haltbar?

Naturkosmetik-Bodylotions haben durch milde Konservierung meist 6 bis 12 Monate Haltbarkeit nach Anbruch. Auf der Verpackung steht ein Symbol mit Monats-Angabe (z. B. „12M“). Verfärbung, ungewöhnlicher Geruch oder Trennung der Phasen sind Hinweise auf Verderb. Lotionen mit Pumpsystem halten länger als Tiegel mit Fingerentnahme.

Auch bekannt als

  • Körperlotion
  • Body Lotion
  • Körpermilch

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