Suffizienz und warum weniger nicht Verzicht bedeutet
Suffizienz heißt nicht verzichten. Sie heißt fragen, was genug ist. Eine Reflexion über Genügsamkeit, Easterlin und das Wort Verzicht....
Nachhaltigkeit ist kein Verzicht, sondern ein anderes Verhältnis zu Ressourcen, Wachstum und Glück. Hinter den grossen Schlagwörtern stehen klare Konzepte aus Ökonomie, Soziologie und Psychologie.
Diese Übersicht erklärt die wichtigsten Begriffe verständlich: Wie Postwachstum gemeint ist, warum mehr nicht glücklicher macht und wo gut gemeinte Massnahmen kippen können.
Warum wirtschaftliches Wachstum als Ziel zunehmend hinterfragt wird: und welche Alternativen diskutiert werden.
Internationaler akademischer und politischer Diskurs für die geplante, demokratische Reduktion von Produktion und Konsum in reichen Ländern als Antwort auf sozial-ökologische Krisen.
Wirtschafts- und Gesellschaftskonzept, das BIP-Wachstum als Wohlstandsmaß ablehnt und stattdessen auf Reduktion der monetarisierten Wirtschaftsleistung und Ausbau lokaler Subsistenz setzt.
Nachhaltigkeitsprinzip der bewussten Genügsamkeit: Hinterfragung von Bedürfnissen statt deren effizientere Befriedigung.
Effizienz, Konsistenz, Suffizienz: drei Wege zu weniger Verbrauch: und wo der Rebound-Effekt sie ausbremst.
Nachhaltigkeitsstrategie, bei der dasselbe Ergebnis mit weniger Ressourceneinsatz erzielt wird. Eine der drei Säulen nachhaltigen Wirtschaftens neben Konsistenz und Suffizienz.
Nachhaltigkeitsstrategie, die auf naturverträgliche Stoffkreisläufe setzt: Materialien so zu gestalten, dass sie entweder biologisch abgebaut oder technisch wiederverwertet werden können.
Phänomen, bei dem Effizienzgewinne durch gestiegenen Konsum teilweise oder vollständig aufgezehrt werden. Das Umweltbundesamt schätzt, dass im Raumwärmebereich 10 bis 30 Prozent der Einsparungen durch Rebound verloren gehen.
Warum Glück nicht mit Wohlstand wächst und wir uns an Neues so schnell gewöhnen.
Befund des Ökonomen Richard Easterlin (1974): Innerhalb eines Landes macht mehr Einkommen glücklicher, aber zwischen Ländern und über Zeit hinweg entkoppeln Wirtschaftswachstum und subjektives Wohlbefinden.
Psychologisches Phänomen, bei dem Menschen nach positiven oder negativen Ereignissen zu einem persönlichen Glücks-Grundniveau zurückkehren. Erklärt, warum Konsum dauerhaftes Wohlbefinden nicht steigern kann.
Konkrete Ansätze und kritisch diskutierte Themen: vom Stadtgarten bis zur Gentechnik.
Gärtnern im städtischen Raum: von der Fensterbank über den Balkon bis zum Gemeinschaftsgarten. Verbindet Lebensmittelanbau mit Stadtbegrünung und nachhaltigem Leben.
Gentechnik bezeichnet Verfahren, mit denen das Erbgut von Lebewesen gezielt verändert wird. In der Landwirtschaft werden so Nutzpflanzen erzeugt, die gegen Herbizide resistent oder weniger anfällig für Schädlinge sind.
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26 Prozent der Deutschen verzichten im Januar auf Alkohol. Warum der Dry January wächst, was er mit Nachhaltigkeit zu tun hat und wie du mit...
Schluss mit Adventsstress: Mit diesem 4-Schritte-Plan planst du einen nachhaltigen, entspannten Advent - ganz ohne Konsumdruck und Perfektio...