Workwear
Modestil, der von robuster Arbeitsbekleidung inspiriert ist: Denim, Canvas, Cargohosen und Utility-Jacken als zeitloses, langlebiges Alltagsoutfit
Workwear als Modetrend bezeichnet die Übernahme von Ästhetik und Materialien der klassischen Berufskleidung in die Alltagsmode. Denim, Canvas, Flanell und Kord: Stoffe, die für ihre Strapazierfähigkeit auf Baustellen und in Fabriken entwickelt wurden: prägen den Look. Typische Silhouetten sind weite Cargohosen mit vielen Taschen, ungefütterte Workwear-Jacken, Latzhosen, Chore Coats und derbe Schnürstiefel. Marken wie Carhartt haben diesen Übergang von der Arbeitskleidung zur Streetwear seit den 1990er Jahren geprägt.
Der Nachhaltigkeitsfaktor von Workwear ist einer seiner größten Vorteile: Die zugrundeliegenden Materialien und Schnitte sind auf Langlebigkeit ausgelegt. Ein hochwertiger Denim-Chore Coat oder eine Canvas-Arbeitshose kann jahrzehntelang halten, wenn sie gepflegt und bei Bedarf repariert wird. Das passt zur Slow Fashion Philosophie, weniger zu kaufen und dafür auf Qualität zu setzen. Viele Workwear-Stücke lassen sich auch gut reparieren: aufgerissene Nähte, abgenutzte Taschen oder ausgeblichener Denim sind leicht zu flicken.
In der DACH-Region erfährt Workwear eine Renaissance auch unter dem Zeichen von Fairness und Transparenz. Labels, die faire Produktionsbedingungen mit robusten Materialien verbinden, treffen den Zeitgeist. Der Trend steht auch für eine Abkehr von Status-Logos hin zu ehrlichen, funktionalen Kleidungsstücken: ein Gedanke, der sich gut mit dem Prinzip der Capsule Wardrobe vereinen lässt: wenige, charakterstarke Teile, die vielseitig kombinierbar sind.
Auch bekannt als
- Utility Fashion
- Worker Style
- Workwear-Trend
- Arbeitsbekleidung als Mode