Vitamin C

Vitamin C (Ascorbinsäure) ist ein potentes Antioxidans in der Hautpflege, das freie Radikale neutralisiert, die Kollagensynthese unterstützt und Hyperpigmentierungen aufhellt. Es gehört zu den am umfangreichsten erforschten Wirkstoffen der Dermatologie.

Vitamin C ist ein wasserlösliches Vitamin, das der Körper selbst nicht herstellen kann und das auch für die Haut von außen zugeführt werden muss. In der Hautpflege wirkt L-Ascorbinsäure (die biologisch aktivste Form) als starkes Antioxidans: Es fängt reaktive Sauerstoffspezies (freie Radikale) ab, die durch UV-Strahlung, Schadstoffe und Stress entstehen und zu vorzeitiger Hautalterung führen. Vitamin C regeneriert zudem Vitamin E im Gewebe und verstärkt so den antioxidativen Schutz.

Für die Kollagenbiosynthese ist Vitamin C unverzichtbar: Es fungiert als Kofaktor für die Enzyme Prolyl- und Lysylhydroxylase, die für die Quervernetzung und Stabilisierung von Kollagenfasern notwendig sind. Klinische Studien zeigen, dass topische Vitamin-C-Anwendung die Kollagenproduktion sowohl in junger als auch in gealterter Haut steigert. Auf Hyperpigmentierungen wirkt es aufhellend, indem es die Tyrosinase hemmt: das Schlüsselenzym der Melaninbildung.

Das größte Problem von Vitamin C in Kosmetik ist seine Instabilität: L-Ascorbinsäure oxidiert schnell an Luft und Licht und verliert dabei ihre Wirksamkeit. Stabile Derivate wie Ascorbyl Glucoside, Magnesium Ascorbyl Phosphate oder Ethyl Ascorbic Acid sind weniger empfindlich und daher für viele Formulierungen bevorzugt. Vitamin C ist in Naturkosmetik (COSMOS, NATRUE) aus pflanzlichen Quellen oder biotechnologisch erlaubt. Die optimale Konzentration für topische Präparate liegt laut Forschung zwischen 10 und 20 %.

Auch bekannt als

  • Ascorbinsäure
  • Ascorbic Acid
  • L-Ascorbinsäure
  • Vitamin C Derivate

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