Urban Gardening

Gärtnern im städtischen Raum: von der Fensterbank über den Balkon bis zum Gemeinschaftsgarten. Verbindet Lebensmittelanbau mit Stadtbegrünung und nachhaltigem Leben.

Urban Gardening bezeichnet den Anbau von Pflanzen, Kräutern und Gemüse im städtischen Umfeld. Die Bandbreite reicht von kleinen Töpfen auf der Fensterbank über begrünte Balkone bis hin zu Gemeinschaftsgärten, Dachgärten und sogenannten Community Gardens. Im Kern geht es darum, städtische Flächen und Räume zum Gärtnern zu nutzen, unabhängig davon, ob man einen eigenen Garten besitzt.

Urban Gardening hat mehrere Dimensionen: ökologisch fördert es die Artenvielfalt in der Stadt, senkt die Hitzebelastung und verbessert die Luftqualität. Sozial schafft es Begegnungsräume und stärkt das Bewusstsein für Lebensmittelherkunft. Das Umweltbundesamt weist darauf hin, dass städtische Begrünung eine wichtige Anpassungsstrategie an den Klimawandel darstellt. Auch der NABU empfiehlt Balkons und Terrassen als ökologisch wertvolle Flächen, wenn insektenfreundliche Pflanzen gewählt werden.

Für Einsteiger ist ein Balkon oder eine Fensterbank der einfachste Einstieg. Wichtig ist, die Pflanzen nach Standort (Sonnenlage) auszuwählen und torffreie Erde zu verwenden, da Torfabbau Moore zerstört. Wer mehr möchte, findet in vielen Städten Gemeinschaftsgärten, die Beete vermieten oder kollektiv bewirtschaften.

Auch bekannt als

  • Stadtgärtnern
  • urbaner Gartenbau
  • Balkongärtnern