Glycerin

Glycerin (auch Glycerol) ist ein natürlich vorkommender Zuckeralkohol, der als Feuchthaltemittel in der Kosmetik Wasser aus der Umgebung anzieht und in der Haut bindet. Es ist eines der am häufigsten eingesetzten Inhaltsstoffe in der Haut- und Körperpflege und gilt als sehr gut verträglich.

Glycerin (INCI: Glycerin) ist ein dreiwertiger Alkohol mit der chemischen Formel C₃H₈O₃, der natürlicherweise in pflanzlichen und tierischen Fetten vorkommt. In der Kosmetik wird überwiegend pflanzliches Glycerin eingesetzt, das als Nebenprodukt der Biodieselherstellung aus Pflanzenölen: etwa Palmöl oder Rapsöl: gewonnen wird. In zertifizierter Naturkosmetik (NATRUE, COSMOS) sind nur pflanzliche oder synthetisch-identische Glycerinquellen zugelassen, nicht tierisches Glycerin.

Als Humektant (Feuchthaltemittel) ist Glycerin besonders wirksam: Es ist hygroskopisch, zieht also Wasser aus der Umgebungsluft und aus dem Produkt selbst an und hält es in der Hornschicht der Haut. In Konzentrationen von 3 bis 5 % wirkt es ausschließlich feuchtigkeitsspendend und hautschützend, stärkt die Barriere und verbessert die Verteilbarkeit von Emulsionen. Erst ab 15 bis 20 % und bei sehr trockener Umgebungsluft kann es dem Gewebe Wasser entziehen: in normalen Pflegeprodukten sind solche Konzentrationen nicht üblich.

Glycerin gehört zu den bestuntersuchten und sichersten Kosmetikinhaltsstoffen und wird von allen Regulierungsbehörden als unbedenklich eingestuft. Es ist nicht komedogen und für alle Hauttypen geeignet. Besonders bei trockener, rauer oder gereizter Haut entfaltet Glycerin seine Wirkung. Neben der Hautpflege findet es Verwendung in Zahnpasten, Haarspülungen, Seifen und Reinigungsprodukten.

Auch bekannt als

  • Glycerin
  • Glycerol
  • Glycerine
  • pflanzliches Glycerin
  • vegetable glycerin

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