Frisches Wintergemüse aus dem eigenen Garten
Im Oktober ist es noch nicht zu spät für Wintergemüse

Nachhaltiger Herbstgarten mit Wintergemüse und Kompost

Was im Oktober noch ins Beet kann, welches Wintergemüse Frost verträgt und wie dein Kompost gelingt. Nach Terminen der Gartenakademie und Regeln des UBA.

Mit KI erstellt, redaktionell geprüft

Im Oktober wirken viele Gemüsebeete fertig. Tomaten und Zucchini sind abgeräumt, die Gartenmöbel stehen im Schuppen, und der Gedanke liegt nahe, den Garten bis zum Frühjahr sich selbst zu überlassen. Dabei geht im Herbst noch einiges: Feldsalat und Spinat kommen jetzt noch ins Beet, Grünkohl, Zuckerhut und Pastinaken bleiben bis in den Winter draußen stehen.

Dazu kommt, was beim Aufräumen anfällt: Laub, Pflanzenreste, Küchenabfälle. Auf einem gut angelegten Kompost wird daraus im Lauf des nächsten Jahres Erde für die Beete. Wenn du beides verbindest, entsteht ein kleiner Kreislauf vom Beet über den Teller und den Kompost zurück ins Beet.

Dieser Ratgeber hält sich an die Termine und Regeln, die Fachstellen veröffentlichen: die Bayerische Gartenakademie für Aussaat und Frostschutz, das Umweltbundesamt für den Kompost, der NABU für Mulch und Gründüngung. Wo diese Stellen unterschiedlich raten oder wo wir selbst etwas folgern, steht das dabei.

Warum ein Beet im Winter nicht leer bleiben sollte

Ein Gemüsebeet, das über den Winter bewachsen oder bedeckt ist, verhält sich anders als ein abgeräumtes. Drei Gründe sprechen dafür, im Herbst nicht einfach Schluss zu machen.

Bewuchs schützt den Boden

Der Gartentipp der Bayerischen Gartenakademie zur Nachnutzung leerer Beete beschreibt, was Pflanzen auf freien Flächen leisten: Sie beschatten den Boden, schützen ihn vor Erosion, Verschlämmung und Verkrustung und unterdrücken Unkraut. Vor allem verbrauchen sie Nährstoffe, die nach der Ernte im Boden verblieben sind, allen voran Stickstoff, der auf offenem Boden ausgewaschen werden kann. Die NABU-Hinweise zu Mulch und Gründüngung kommen für eine Mulchdecke zum selben Ergebnis: Sie bewahrt offenen Boden vor Erosion, Austrocknung, Hitze und Kälte. Wie viel Nährstoff ein bewachsenes Beet im einzelnen Garten zurückhält, beziffern beide Stellen nicht.

Worauf beruht dieser Absatz?

Die Zuordnung gilt dem gesamten Inhaltselement.

Ein im Winter bewachsenes oder gemulchtes Beet schützt den Boden: Nach Bayerischer Gartenakademie und NABU bewahrt eine Pflanzen- oder Mulchdecke ihn vor Erosion und Austrocknung, und Pflanzen nehmen verbliebene Nährstoffe, vor allem Stickstoff, auf, die auf offenem Boden ausgewaschen werden könnten.

Aussage, Belege und Prüfungen ansehen

Feldsalat bringt Vitamin C in den Winter

Für die Küche lohnt sich vor allem Feldsalat. Nach den BZfE-Angaben zu Salaten enthält er 35 Milligramm Vitamin C je 100 Gramm, Endivie knapp 10 Milligramm. Für die Wintermonate nennt das Bundeszentrum für Ernährung Feldsalat, Endivie, Chicorée und Radicchio als gut verfügbare Salate und empfiehlt saisonale Ware aus dem Freiland. Die Werte beschreiben die Zusammensetzung, eine besondere Wirkung auf die Gesundheit ist damit nicht verbunden.

Worauf beruht dieser Absatz?

Die Zuordnung gilt dem gesamten Inhaltselement.

Feldsalat ist unter den Salaten besonders reich an Vitamin C: Das Bundeszentrum für Ernährung nennt 35 Milligramm je 100 Gramm, bei Endivie knapp 10 Milligramm. Für die Wintermonate empfiehlt das BZfE Feldsalat, Endivie, Chicorée und Radicchio und allgemein saisonalen Salat aus dem Freiland.

Aussage, Belege und Prüfungen ansehen

Regional heißt nicht automatisch klimafreundlich

Beim Einkauf im Winter ist die Herkunft allein kein guter Wegweiser. Das BZfE gibt Analysen des ifeu-Instituts am Beispiel Kopfsalat wieder: Kommt der Salat im Winter aus einem beheizten Gewächshaus in Deutschland, schneidet er klimatisch schlechter ab als importierter Salat aus Spanien. Empfohlen wird deshalb saisonaler Salat aus dem Freiland.

Worauf beruht dieser Absatz?

Die Zuordnung gilt dem gesamten Inhaltselement.

Regional ist bei Wintersalat nicht automatisch klimafreundlicher: Nach ifeu-Analysen, die das Bundeszentrum für Ernährung am Beispiel Kopfsalat wiedergibt, schneidet Salat aus einem beheizten Gewächshaus in Deutschland im Winter klimatisch schlechter ab als importierter Salat aus Spanien. Empfohlen wird saisonaler Freilandsalat.

Aussage, Belege und Prüfungen ansehen

Unsere Einordnung: Wintersalat aus dem eigenen, unbeheizten Freilandbeet braucht weder Heizung noch Transport. Einen Zahlenvergleich mit gekaufter Ware gibt es für den Hausgarten allerdings nicht, die ifeu-Analyse betrachtet nur Salat aus dem Handel.

Was im Oktober noch ins Beet kann

Für Wintergemüse im Freiland ist der Oktober vor allem Pflanzzeit, kaum noch Saatzeit. Das zeigt das Merkblatt der Bayerischen Gartenakademie zu Nachkulturen, zusammen mit ihren aktuellen Gartentipps. Die Termine gelten für mitteleuropäisches Klima; in rauen Lagen beginnt der Winter früher, in milden später.

Worauf beruht dieser Absatz?

Die Zuordnung gilt dem gesamten Inhaltselement.

Im Oktober ist für Wintergemüse im Freiland nach den Terminen der Bayerischen Gartenakademie vor allem Pflanzzeit, kaum noch Saatzeit: Feldsalat wird bis Mitte September gesät, vorgezogene Jungpflanzen gehen bis Mitte Oktober ins Beet. Direkt säen lassen sich im Oktober noch Spinat (bis Mitte Oktober), Winterportulak (bis Anfang Oktober) und die Wintererbse (im Oktober, Ernte im folgenden Mai).

Aussage, Belege und Prüfungen ansehen

Der Rückweg führt zum Abschnitt oder Artikel, da für diese ältere Stelle keine eindeutige Absatzidentität vorliegt.

Feldsalat als Jungpflanze

Feldsalat wird nach der Gartenakademie bis Mitte September direkt gesät. Wer das verpasst hat, setzt vorgezogene Jungpflanzen in Erdpressballen: Das geht bis Mitte Oktober, und schon nach wenigen Wochen sind die Rosetten erntereif. Geerntet wird im Winter oder im zeitigen Frühjahr. Feldsalat ist winterhart, die Empfehlungen der LWG zu Wintersalaten raten aber bei Kahlfrost zu einer Vliesauflage, weil Frost ohne schützenden Schnee die Blattrosetten schädigen kann.

Worauf beruht dieser Absatz?

Die Zuordnung gilt dem gesamten Inhaltselement.

Im Oktober ist für Wintergemüse im Freiland nach den Terminen der Bayerischen Gartenakademie vor allem Pflanzzeit, kaum noch Saatzeit: Feldsalat wird bis Mitte September gesät, vorgezogene Jungpflanzen gehen bis Mitte Oktober ins Beet. Direkt säen lassen sich im Oktober noch Spinat (bis Mitte Oktober), Winterportulak (bis Anfang Oktober) und die Wintererbse (im Oktober, Ernte im folgenden Mai).

Aussage, Belege und Prüfungen ansehen

Winterharter Feldsalat profitiert bei strengem Frost von einer Vliesauflage, weil Kahlfröste seine Blattrosetten schädigen können. Das Überdecken von Wintergemüse mit Vlies schützt vor starker Kälte.

Aussage, Belege und Prüfungen ansehen

Spinat bis Mitte Oktober säen

Unter den Direktsaaten im Merkblatt hat Spinat das späteste Zeitfenster für die Aussaat: Es nennt die Saat von Anfang August bis Mitte Oktober und eine Ernte zwischen September und November. Die Gartenakademie rät, ihn in Reihen zu säen, weil das Hacken und Jäten erleichtert.

Worauf beruht dieser Absatz?

Die Zuordnung gilt dem gesamten Inhaltselement.

Im Oktober ist für Wintergemüse im Freiland nach den Terminen der Bayerischen Gartenakademie vor allem Pflanzzeit, kaum noch Saatzeit: Feldsalat wird bis Mitte September gesät, vorgezogene Jungpflanzen gehen bis Mitte Oktober ins Beet. Direkt säen lassen sich im Oktober noch Spinat (bis Mitte Oktober), Winterportulak (bis Anfang Oktober) und die Wintererbse (im Oktober, Ernte im folgenden Mai).

Aussage, Belege und Prüfungen ansehen

Der Rückweg führt zum Abschnitt oder Artikel, da für diese ältere Stelle keine eindeutige Absatzidentität vorliegt.

Winterportulak bis Anfang Oktober

Winterportulak, auch Postelein oder Tellerkraut genannt, wird laut dem Gartentipp der Bayerischen Gartenakademie zum Winterportulak im September und Anfang Oktober gesät, etwa einen halben Zentimeter tief in feinkrümeligen Boden. Er wächst ab etwa fünf Grad weiter und lässt sich vor der Blüte im März bis zu viermal beernten. Bei stärkerem Frost färben sich die Blätter rötlich und werden hart, bei Kahlfrost hilft ein Vlies. Die Originalseite der Gartenakademie ist inzwischen offline, wir haben die archivierte Fassung gelesen.

Worauf beruht dieser Absatz?

Die Zuordnung gilt dem gesamten Inhaltselement.

Im Oktober ist für Wintergemüse im Freiland nach den Terminen der Bayerischen Gartenakademie vor allem Pflanzzeit, kaum noch Saatzeit: Feldsalat wird bis Mitte September gesät, vorgezogene Jungpflanzen gehen bis Mitte Oktober ins Beet. Direkt säen lassen sich im Oktober noch Spinat (bis Mitte Oktober), Winterportulak (bis Anfang Oktober) und die Wintererbse (im Oktober, Ernte im folgenden Mai).

Aussage, Belege und Prüfungen ansehen

Winterportulak (Postelein) wächst nach Angaben der Bayerischen Gartenakademie ab etwa fünf Grad weiter und lässt sich vor der Blüte im März bis zu viermal beernten. Bei stärkerem Frost färben sich die Blätter rötlich und werden hart.

Aussage, Belege und Prüfungen ansehen

Wintererbse für die Ernte im Mai

Die Wintererbse lässt sich nach der Gartenakademie im Oktober noch säen. Sie braucht Geduld: Geerntet wird erst im folgenden Mai. Dafür belegt sie ein Beet, das sonst über den Winter leer stünde.

Worauf beruht dieser Absatz?

Die Zuordnung gilt dem gesamten Inhaltselement.

Im Oktober ist für Wintergemüse im Freiland nach den Terminen der Bayerischen Gartenakademie vor allem Pflanzzeit, kaum noch Saatzeit: Feldsalat wird bis Mitte September gesät, vorgezogene Jungpflanzen gehen bis Mitte Oktober ins Beet. Direkt säen lassen sich im Oktober noch Spinat (bis Mitte Oktober), Winterportulak (bis Anfang Oktober) und die Wintererbse (im Oktober, Ernte im folgenden Mai).

Aussage, Belege und Prüfungen ansehen

Der Rückweg führt zum Abschnitt oder Artikel, da für diese ältere Stelle keine eindeutige Absatzidentität vorliegt.

Was für den Oktober zu spät ist

Manche Kulturen, die oft als Wintergemüse gelten, gehören deutlich früher ins Beet. Das Merkblatt nennt für Herbst- und Winterrettich die Aussaat von Mitte Juli bis Anfang August, für Pak Choi Ende Juni bis Ende Juli. Auch die Direktsaat von Feldsalat endet Mitte September. Für diese Arten ist der Saattermin im Oktober verpasst; Feldsalat lässt sich dann nur noch als Jungpflanze setzen.

Worauf beruht dieser Absatz?

Die Zuordnung gilt dem gesamten Inhaltselement.

Im Oktober ist für Wintergemüse im Freiland nach den Terminen der Bayerischen Gartenakademie vor allem Pflanzzeit, kaum noch Saatzeit: Feldsalat wird bis Mitte September gesät, vorgezogene Jungpflanzen gehen bis Mitte Oktober ins Beet. Direkt säen lassen sich im Oktober noch Spinat (bis Mitte Oktober), Winterportulak (bis Anfang Oktober) und die Wintererbse (im Oktober, Ernte im folgenden Mai).

Aussage, Belege und Prüfungen ansehen

Der Rückweg führt zum Abschnitt oder Artikel, da für diese ältere Stelle keine eindeutige Absatzidentität vorliegt.

Was im Beet stehen bleiben kann

Viele Herbst- und Wintergemüse musst du nicht vor dem ersten Frost ernten. Die Bayerische Gartenakademie nennt als Richtwerte: Grünkohl und Rosenkohl vertragen oft bis minus 10 Grad, Zuckerhut bis minus 8 Grad, Endivie und Chinakohl bis minus 4 Grad. Pastinaken und Schwarzwurzeln überwintern im Boden. Wie viel Frost eine Pflanze tatsächlich verträgt, hängt laut Gartenakademie von Sorte, Entwicklungsstand, Gesundheit, Standort und Witterung ab.

Worauf beruht dieser Absatz?

Die Zuordnung gilt dem gesamten Inhaltselement.

Viele Herbst- und Wintergemüse können lange im Beet bleiben: Als Richtwerte nennt die Bayerische Gartenakademie für Grünkohl und Rosenkohl oft bis minus 10 Grad, für Zuckerhut bis minus 8 Grad und für Endivie und Chinakohl bis minus 4 Grad; Pastinaken und Schwarzwurzeln überwintern im Boden. Wie viel Frost eine Pflanze tatsächlich verträgt, hängt von Sorte, Entwicklungsstand, Gesundheit, Standort und Witterung ab.

Aussage, Belege und Prüfungen ansehen

Vlies und Folientunnel

Gegen einzelne Frostnächte hilft ein Vlies. Die Gartenakademie rät, es auf feuchten Boden zu legen: Das verdunstende Wasser gefriert an der Unterseite des Vlieses, isoliert und schützt so die Pflanzen. Salate schützt ein Folientunnel vor zu viel Nässe; seine Enden bleiben offen, damit Luft zirkuliert. Schnee schadet dem Wintergemüse nicht, er schützt es sogar.

Worauf beruht dieser Absatz?

Die Zuordnung gilt dem gesamten Inhaltselement.

Gegen einzelne Frostnächte hilft im Gemüsebeet ein Vlies, am besten auf feuchten Boden gelegt, weil das an seiner Unterseite gefrierende Wasser isoliert; das gilt auch für Winterportulak bei Kahlfrost. Vor zu viel Nässe schützt Salate ein Folientunnel, dessen Enden zur Belüftung offen bleiben. Bei gefrorenem Boden ist keine Ernte möglich, deshalb rät die Bayerische Gartenakademie, vor Dauerfrost vorsorglich zu ernten.

Aussage, Belege und Prüfungen ansehen

Der Rückweg führt zum Abschnitt oder Artikel, da für diese ältere Stelle keine eindeutige Absatzidentität vorliegt.

Wann du erntest

Bei gefrorenem Boden lässt sich nichts ernten. Die Gartenakademie rät deshalb, vor angekündigtem Dauerfrost vorsorglich so viel zu holen, wie du brauchst. Für Salat gibt es einen zweiten Grund, auf die Uhrzeit zu achten: Bei wenig Licht lagert er mehr Nitrat ein, vor allem in Stielen, Blattrippen und äußeren Blättern. Das BZfE empfiehlt, Salat aus dem eigenen Garten nachmittags oder abends zu ernten und diese Teile zu entfernen.

Worauf beruht dieser Absatz?

Die Zuordnung gilt dem gesamten Inhaltselement.

Gegen einzelne Frostnächte hilft im Gemüsebeet ein Vlies, am besten auf feuchten Boden gelegt, weil das an seiner Unterseite gefrierende Wasser isoliert; das gilt auch für Winterportulak bei Kahlfrost. Vor zu viel Nässe schützt Salate ein Folientunnel, dessen Enden zur Belüftung offen bleiben. Bei gefrorenem Boden ist keine Ernte möglich, deshalb rät die Bayerische Gartenakademie, vor Dauerfrost vorsorglich zu ernten.

Aussage, Belege und Prüfungen ansehen

Salat lagert bei wenig Licht mehr Nitrat ein, vor allem in Stielen, Blattrippen und äußeren Blättern. Das Bundeszentrum für Ernährung rät deshalb, Salat aus dem eigenen Garten nachmittags oder abends zu ernten, wenn das über Nacht gespeicherte Nitrat teilweise abgebaut ist, und diese Pflanzenteile zu entfernen.

Aussage, Belege und Prüfungen ansehen

Der Rückweg führt zum Abschnitt oder Artikel, da für diese ältere Stelle keine eindeutige Absatzidentität vorliegt.

Beete für den Winter vorbereiten

Beete, die du nicht mehr bepflanzt, musst du nicht nackt in den Winter schicken. Zwei Wege bieten sich an: eine Mulchdecke oder eine Gründüngung. Dazu kommt die Frage, ob umgegraben werden soll, bei der die Fachstellen unterschiedlich raten.

Mulch aus Laub und Pflanzenresten

Als Mulch eignen sich nach dem NABU Rasenschnitt, Stroh, Laub und Gemüsereste, also genau das, was im Herbst ohnehin anfällt. Die NABU-Tipps zum Herbstlaub ergänzen: Über den Winter bauen Bodenlebewesen das Laub zu Humus ab, die Nährstoffe bleiben im Garten, und auf Beeten schützt es empfindliche Pflanzen vor Frost. Ein Teil des Laubs darf auch als Haufen in einer Gartenecke liegen bleiben, dort überwintern Igel und Insekten.

Worauf beruht dieser Absatz?

Die Zuordnung gilt dem gesamten Inhaltselement.

Ein im Winter bewachsenes oder gemulchtes Beet schützt den Boden: Nach Bayerischer Gartenakademie und NABU bewahrt eine Pflanzen- oder Mulchdecke ihn vor Erosion und Austrocknung, und Pflanzen nehmen verbliebene Nährstoffe, vor allem Stickstoff, auf, die auf offenem Boden ausgewaschen werden könnten.

Aussage, Belege und Prüfungen ansehen

Herbstlaub ist im Garten nützlich: Der NABU rät, es liegen zu lassen, etwa als Laubhaufen, weil es Igeln und Insekten als isolierendes Winterquartier dient. Über den Winter bauen Bodenlebewesen das Laub zu Humus ab, die Nährstoffe bleiben im Garten. Auf Beeten und unter Gehölzen schont es als Mulch den Boden und schützt empfindliche Pflanzen vor Frost.

Aussage, Belege und Prüfungen ansehen

Gründüngung statt nackter Erde

Für eine Gründüngung ist es im Oktober nicht zu spät: Winterroggen lässt sich nach der Gartenakademie noch bis November säen. Er bleibt über den Winter stehen und hinterlässt laut NABU ein feinkrümeliges Saatbeet für das Frühjahr. Die NABU-Anleitung zur Gründüngung erklärt, wie es danach weitergeht: Etwa zwei Wochen vor der Nutzung des Beets wird die Gründüngung flach eingearbeitet, oder du mähst den Aufwuchs ab und gibst ihn auf den Kompost. Im Frühherbst arbeitest du dagegen nichts ein, weil dabei freiwerdende Nährstoffe ausgewaschen werden können.

Worauf beruht dieser Absatz?

Die Zuordnung gilt dem gesamten Inhaltselement.

Wer ein Beet im Herbst nicht mehr bepflanzt, kann es mit Gründüngung bedecken: Winterroggen lässt sich nach Bayerischer Gartenakademie noch bis November säen, bleibt über den Winter stehen und hinterlässt laut NABU ein feinkrümeliges Saatbeet. Im Frühherbst wird nichts eingearbeitet; im Frühjahr wird die Gründüngung etwa zwei Wochen vor der Nutzung flach eingearbeitet oder abgemäht und kompostiert.

Aussage, Belege und Prüfungen ansehen

Umgraben oder nicht?

Hier gehen die Empfehlungen auseinander. Der NABU rät, in einem bereits angelegten Naturgarten gar nicht mehr umzugraben. Die Bayerische Gartenakademie warnt vor dem Einarbeiten im Frühherbst, hält ein Umgraben im Dezember oder Januar, kurz bevor der Boden durchfriert, aber für möglich. Welcher Weg dem Boden mehr nützt, untersucht keine der beiden Quellen; wer auf Gründüngung oder Mulch setzt, kann das Umgraben in jedem Fall bis in den Winter verschieben.

Worauf beruht dieser Absatz?

Die Zuordnung gilt dem gesamten Inhaltselement.

Ob Gemüsebeete im Herbst umgegraben werden sollen, beantworten Fachstellen unterschiedlich: Der NABU rät im bereits angelegten Naturgarten ganz davon ab. Die Bayerische Gartenakademie rät, im Frühherbst nichts einzuarbeiten, weil dabei freiwerdende Nährstoffe ausgewaschen werden können, hält ein Umgraben im Dezember oder Januar aber für möglich.

Aussage, Belege und Prüfungen ansehen

Den Kompost anlegen

Für den Kompostplatz gibt die Kompostfibel des Umweltbundesamts klare Regeln vor: schattig, windgeschützt und auf offenem Erdboden, damit Regenwürmer und andere Bodentiere einwandern können. Stein, Beton und Gruben sind ungeeignet. Ganz unten liegt eine 10 bis 20 Zentimeter hohe Schicht aus grobem Material wie zerkleinerten Ästen, darauf kommen die feineren Abfälle. Ein Haufen sollte höchstens etwa 1,5 Meter hoch und 2 Meter breit werden.

Worauf beruht dieser Absatz?

Die Zuordnung gilt dem gesamten Inhaltselement.

Ein Gartenkompost gehört nach der Kompostfibel des Umweltbundesamts an einen schattigen, windgeschützten Platz auf offenen Erdboden, nicht auf Stein, Beton oder in eine Grube. Unten liegt eine 10 bis 20 Zentimeter hohe Schicht aus grobem Material; ein Haufen sollte höchstens etwa 1,5 Meter hoch und 2 Meter breit werden, Lattenkomposter brauchen 1 bis 3 Zentimeter Luft zwischen den Brettern.

Aussage, Belege und Prüfungen ansehen

Der Rückweg führt zum Abschnitt oder Artikel, da für diese ältere Stelle keine eindeutige Absatzidentität vorliegt.

Haufen, Lattenkomposter oder Thermokomposter

Einen gekauften Behälter brauchst du nicht. Ein offener Haufen, die sogenannte Kompostmiete, funktioniert nach denselben Regeln wie ein Lattenkomposter; bei Letzterem sollten laut UBA 1 bis 3 Zentimeter Luft zwischen den Brettern bleiben. Gitter aus Maschendraht lassen das Material zu stark austrocknen. Thermokomposter sollen durch ihre Wärmedämmung die Rotte beschleunigen und im Winter in Gang halten, einen eindeutigen Einfluss der Komposterart auf die Dauer sieht das UBA in seiner Kompostfibel (Stand 2015) aber nicht nachgewiesen. Geschlossene Behälter verlangen zudem mehr Sorgfalt bei Feuchte und Belüftung.

Worauf beruht dieser Absatz?

Die Zuordnung gilt dem gesamten Inhaltselement.

Ein Gartenkompost gehört nach der Kompostfibel des Umweltbundesamts an einen schattigen, windgeschützten Platz auf offenen Erdboden, nicht auf Stein, Beton oder in eine Grube. Unten liegt eine 10 bis 20 Zentimeter hohe Schicht aus grobem Material; ein Haufen sollte höchstens etwa 1,5 Meter hoch und 2 Meter breit werden, Lattenkomposter brauchen 1 bis 3 Zentimeter Luft zwischen den Brettern.

Aussage, Belege und Prüfungen ansehen

Ein Thermokomposter ist für einen funktionierenden Gartenkompost keine Voraussetzung: Er soll die Rotte durch Wärmedämmung beschleunigen und im Winter in Gang halten, einen eindeutigen Einfluss der Komposterart auf die Dauer der Kompostierung sieht das Umweltbundesamt bisher aber nicht nachgewiesen. Geschlossene Behälter verlangen mehr Sorgfalt bei Feuchte und Belüftung, Gitter aus Maschendraht lassen das Material zu stark austrocknen.

Aussage, Belege und Prüfungen ansehen

Der Rückweg führt zum Abschnitt oder Artikel, da für diese ältere Stelle keine eindeutige Absatzidentität vorliegt.

Die richtige Mischung

Ob ein Kompost verrottet oder fault, entscheiden Mischung, Feuchte und Luft. Das optimale Mischverhältnis von Kohlenstoff zu Stickstoff liegt bei 25:1 bis 35:1, so die Fibel, und dieses Verhältnis entsteht meist schon, wenn du frisches grünes Material wie Gemüsereste mit holzigem Material wie Strauchschnitt mischst. Ein festes Mengenverhältnis nach Eimern nennt das UBA nicht. Wichtig ist, nie große Mengen einer Sorte auf einmal aufzuschichten, etwa nur Laub oder nur Rasenschnitt; Rasenschnitt kommt angewelkt und dünn dazu. Feucht sein soll das Material wie ein ausgedrückter Schwamm. Fehlt Luft, fault es und riecht nach Ammoniak und Schwefelwasserstoff, ein gut belüfteter Kompost riecht nach Walderde.

Worauf beruht dieser Absatz?

Die Zuordnung gilt dem gesamten Inhaltselement.

Ob ein Kompost verrottet oder fault, hängt nach der Kompostfibel des Umweltbundesamts an Mischung, Feuchte und Luft: Ein Verhältnis von Kohlenstoff zu Stickstoff zwischen 25 und 35 entsteht meist aus einer Mischung von frischem grünem und holzigem Material, große Mengen eines einzelnen Materials kommen nie auf einmal dazu. Das Material soll nicht nasser sein als ein ausgedrückter Schwamm; fehlt Luft, fault es und riecht nach Ammoniak und Schwefelwasserstoff, gut belüfteter Kompost riecht nach Walderde.

Aussage, Belege und Prüfungen ansehen

Was hineingehört und was nicht

Gut geeignet sind nach dem Umweltbundesamt Obst- und Gemüsereste, Kaffee- und Teefilter, Eierschalen, Laub und zerkleinerter Baum- und Heckenschnitt.

Worauf beruht dieser Absatz?

Die Zuordnung gilt dem gesamten Inhaltselement.

In den Gartenkompost gehören nach Umweltbundesamt Obst- und Gemüsereste, Kaffee- und Teefilter, Eierschalen, Laub und zerkleinerter Gehölzschnitt. Kranke Pflanzenteile, samentragende Unkräuter, Fleisch-, Wurst- und Fischreste, Knochen und gekochte Speisereste gehören in die Biotonne, weil ein Gartenkompost die zur Hygienisierung nötigen 55 bis 60 Grad in der Regel nicht lange genug erreicht; behandeltes Holz, Glas, Metall und Kunststoff gehören gar nicht hinein.

Aussage, Belege und Prüfungen ansehen

Der Rückweg führt zum Abschnitt oder Artikel, da für diese ältere Stelle keine eindeutige Absatzidentität vorliegt.

In die Biotonne gehören kranke Pflanzenteile, samentragende Unkräuter, Fleisch-, Wurst- und Fischreste, Knochen und gekochte Speisereste. Der Grund: Ein Gartenkompost erreicht die 55 bis 60 Grad, die Krankheitserreger und Samen sicher abtöten, in der Regel nicht oder nicht lange genug. Behandeltes Holz, Glas, Metall und Kunststoff haben im Kompost gar nichts verloren.

Worauf beruht dieser Absatz?

Die Zuordnung gilt dem gesamten Inhaltselement.

In den Gartenkompost gehören nach Umweltbundesamt Obst- und Gemüsereste, Kaffee- und Teefilter, Eierschalen, Laub und zerkleinerter Gehölzschnitt. Kranke Pflanzenteile, samentragende Unkräuter, Fleisch-, Wurst- und Fischreste, Knochen und gekochte Speisereste gehören in die Biotonne, weil ein Gartenkompost die zur Hygienisierung nötigen 55 bis 60 Grad in der Regel nicht lange genug erreicht; behandeltes Holz, Glas, Metall und Kunststoff gehören gar nicht hinein.

Aussage, Belege und Prüfungen ansehen

Der Rückweg führt zum Abschnitt oder Artikel, da für diese ältere Stelle keine eindeutige Absatzidentität vorliegt.

Vom Kompost zurück ins Beet

Ein Kompost, den du im Herbst anlegst, liefert frühestens im Frühjahr Erde. Frischkompost ist nach der Kompostfibel nach etwa drei bis vier Monaten fertig und taugt als Mulch und zur Bodenverbesserung. Reifer Kompost braucht außerhalb des Sommerhalbjahrs sechs bis zwölf Monate mit einmaligem Umsetzen, im Sommer vier bis sechs. Länger als ein Jahr sollte er nicht lagern.

Worauf beruht dieser Absatz?

Die Zuordnung gilt dem gesamten Inhaltselement.

Ein im Herbst angelegter Kompost liefert frühestens im Frühjahr Erde: Frischkompost für Mulch und Bodenverbesserung ist nach der Kompostfibel des Umweltbundesamts nach etwa drei bis vier Monaten fertig, reifer Kompost außerhalb des Sommerhalbjahrs nach sechs bis zwölf Monaten mit einmaligem Umsetzen, im Sommerhalbjahr nach vier bis sechs Monaten. Länger als ein Jahr sollte Kompost nicht lagern.

Aussage, Belege und Prüfungen ansehen

Der Kompost im Winter

Den fertig aufgesetzten Haufen deckst du nach dem UBA mit Holz oder einer dicken Schicht Laub ab. So vernässt er nicht, trocknet nicht aus und verliert weniger Stickstoff. Bei tagelangem Regen ist die Abdeckung besonders wichtig.

Worauf beruht dieser Absatz?

Die Zuordnung gilt dem gesamten Inhaltselement.

Einen fertig aufgesetzten Komposthaufen deckt man nach der Kompostfibel des Umweltbundesamts mit Holz oder einer dicken Schicht Laub ab, damit er weder vernässt noch austrocknet und weniger Stickstoff verliert; bei tagelangem Regen ist das besonders wichtig.

Aussage, Belege und Prüfungen ansehen

Kompost richtig ausbringen

Fertigen Kompost bringst du laut Umweltbundesamt nur im Frühjahr und Sommer aus. Außerhalb der Wachstumszeit nehmen Pflanzen kaum Nährstoffe auf, die dann ins Grundwasser ausgewaschen werden können. Für Gemüse nennt die Fibel je Kultur etwa 1 bis 3 Liter je Quadratmeter, je nach Nährstoffbedarf, und rät, den Kompost nur oberflächlich einzuarbeiten.

Worauf beruht dieser Absatz?

Die Zuordnung gilt dem gesamten Inhaltselement.

Fertigen Kompost bringt man nach der Kompostfibel des Umweltbundesamts nur im Frühjahr und Sommer aus, weil Pflanzen außerhalb der Wachstumszeit kaum Nährstoffe aufnehmen und diese sonst ins Grundwasser ausgewaschen werden können. Für Gemüse nennt die Fibel je Kultur etwa 1 bis 3 Liter je Quadratmeter, je nach Nährstoffbedarf, und rät, Kompost nur oberflächlich einzuarbeiten.

Aussage, Belege und Prüfungen ansehen

Zur Einordnung, unsere eigene Rechnung: Ein Liter je Quadratmeter entspricht einer Schicht von einem Millimeter. Eine Schicht von zwei bis drei Zentimetern, wie sie auch eine frühere Fassung dieses Artikels empfohlen hat, wäre also ein Vielfaches der Menge, die das UBA nennt.

Typische Fehler im Herbstgarten

Die meisten Fehler im Herbstgarten haben mit dem Zeitpunkt oder mit der Feuchte zu tun. Vier davon lassen sich mit den Angaben der Fachstellen gut vermeiden.

Fehler 1: Im Oktober säen, was in den September gehört

Feldsalat, Winterrettich und Pak Choi brauchen nach dem Merkblatt der Gartenakademie deutlich frühere Saattermine. Im Oktober setzt du Feldsalat als Jungpflanze und säst nur noch Spinat, bis Mitte Oktober, und die Wintererbse.

Worauf beruht dieser Absatz?

Die Zuordnung gilt dem gesamten Inhaltselement.

Im Oktober ist für Wintergemüse im Freiland nach den Terminen der Bayerischen Gartenakademie vor allem Pflanzzeit, kaum noch Saatzeit: Feldsalat wird bis Mitte September gesät, vorgezogene Jungpflanzen gehen bis Mitte Oktober ins Beet. Direkt säen lassen sich im Oktober noch Spinat (bis Mitte Oktober), Winterportulak (bis Anfang Oktober) und die Wintererbse (im Oktober, Ernte im folgenden Mai).

Aussage, Belege und Prüfungen ansehen

Fehler 2: Kompost im Herbst auf die Beete geben

Im Herbst ausgebrachter Kompost düngt keine Pflanze, seine Nährstoffe können ausgewaschen werden. Für den Winter bedeckst du die Beete besser mit Laub, Stroh oder einer Gründüngung und gibst den Kompost im Frühjahr in kleinen Mengen.

Worauf beruht dieser Absatz?

Die Zuordnung gilt dem gesamten Inhaltselement.

Fertigen Kompost bringt man nach der Kompostfibel des Umweltbundesamts nur im Frühjahr und Sommer aus, weil Pflanzen außerhalb der Wachstumszeit kaum Nährstoffe aufnehmen und diese sonst ins Grundwasser ausgewaschen werden können. Für Gemüse nennt die Fibel je Kultur etwa 1 bis 3 Liter je Quadratmeter, je nach Nährstoffbedarf, und rät, Kompost nur oberflächlich einzuarbeiten.

Aussage, Belege und Prüfungen ansehen

Fehler 3: Einseitig und zu nass kompostieren

Kommt viel von einer Sorte auf einmal auf den Haufen, etwa frischer Rasenschnitt, oder ist das Material zu nass, fehlt Luft und der Kompost fault. Mische grünes mit holzigem Material, gib Rasenschnitt angewelkt und dünn dazu und prüfe die Feuchte: nicht nasser als ein ausgedrückter Schwamm.

Worauf beruht dieser Absatz?

Die Zuordnung gilt dem gesamten Inhaltselement.

Ob ein Kompost verrottet oder fault, hängt nach der Kompostfibel des Umweltbundesamts an Mischung, Feuchte und Luft: Ein Verhältnis von Kohlenstoff zu Stickstoff zwischen 25 und 35 entsteht meist aus einer Mischung von frischem grünem und holzigem Material, große Mengen eines einzelnen Materials kommen nie auf einmal dazu. Das Material soll nicht nasser sein als ein ausgedrückter Schwamm; fehlt Luft, fault es und riecht nach Ammoniak und Schwefelwasserstoff, gut belüfteter Kompost riecht nach Walderde.

Aussage, Belege und Prüfungen ansehen

Fehler 4: Kranke Pflanzen kompostieren

Beim Abräumen im Herbst landen schnell auch kranke Tomaten oder Unkraut mit Samen auf dem Kompost. Weil ein Gartenkompost nicht heiß genug wird, werden Erreger und Samen dort nicht sicher abgetötet und können mit dem Kompost zurück ins Beet gelangen. Diese Reste gehören in die Biotonne.

Worauf beruht dieser Absatz?

Die Zuordnung gilt dem gesamten Inhaltselement.

In den Gartenkompost gehören nach Umweltbundesamt Obst- und Gemüsereste, Kaffee- und Teefilter, Eierschalen, Laub und zerkleinerter Gehölzschnitt. Kranke Pflanzenteile, samentragende Unkräuter, Fleisch-, Wurst- und Fischreste, Knochen und gekochte Speisereste gehören in die Biotonne, weil ein Gartenkompost die zur Hygienisierung nötigen 55 bis 60 Grad in der Regel nicht lange genug erreicht; behandeltes Holz, Glas, Metall und Kunststoff gehören gar nicht hinein.

Aussage, Belege und Prüfungen ansehen

Häufig gestellte Fragen

Ist es im Oktober schon zu spät für Wintergemüse?
Für die Direktsaat der meisten Wintersalate ja: Feldsalat wird nach der Bayerischen Gartenakademie bis Mitte September gesät. Jungpflanzen von Feldsalat kannst du aber bis Mitte Oktober setzen, Spinat bis Mitte Oktober und die Wintererbse im Oktober noch säen. Grünkohl, Rosenkohl, Zuckerhut und Pastinaken, die schon im Beet stehen, bleiben einfach draußen.
Brauche ich einen Thermokomposter?
Nein. Ein offener Haufen oder ein Lattenkomposter funktioniert nach der Kompostfibel des Umweltbundesamts nach denselben Regeln. Dass Thermokomposter die Kompostierung verkürzen, war laut Kompostfibel des UBA (Stand 2015) nicht eindeutig nachgewiesen. Wichtiger sind Mischung, Feuchte und Luft.
Kann ich jetzt Kompost auf die Beete geben?
Das Umweltbundesamt rät davon ab: Kompost gehört nur im Frühjahr und Sommer aufs Beet, weil Pflanzen außerhalb der Wachstumszeit kaum Nährstoffe aufnehmen und diese ausgewaschen werden können. Für den Winter schützen Laub, Stroh oder eine Gründüngung den Boden. Im Frühjahr gibst du für Gemüse etwa 1 bis 3 Liter Kompost je Quadratmeter und Kultur.
Was mache ich mit dem Kompost im Winter?
Deck den aufgesetzten Haufen mit Holz oder einer dicken Schicht Laub ab, so schützt du ihn laut Umweltbundesamt vor Nässe, Austrocknung und Stickstoffverlust. Frischkompost aus dem Herbst ist nach drei bis vier Monaten fertig, reifer Kompost braucht außerhalb des Sommerhalbjahrs sechs bis zwölf Monate.

Dein Kreislauf beginnt jetzt

Der Oktober ist kein Saisonende, wenn du weißt, was noch geht: Feldsalat als Jungpflanze bis Mitte Oktober, Spinat als Saat bis Mitte Oktober, die Wintererbse für den Mai. Grünkohl, Zuckerhut und Pastinaken bleiben draußen, ein Vlies hilft in einzelnen Frostnächten.

Worauf beruht dieser Absatz?

Die Zuordnung gilt dem gesamten Inhaltselement.

Im Oktober ist für Wintergemüse im Freiland nach den Terminen der Bayerischen Gartenakademie vor allem Pflanzzeit, kaum noch Saatzeit: Feldsalat wird bis Mitte September gesät, vorgezogene Jungpflanzen gehen bis Mitte Oktober ins Beet. Direkt säen lassen sich im Oktober noch Spinat (bis Mitte Oktober), Winterportulak (bis Anfang Oktober) und die Wintererbse (im Oktober, Ernte im folgenden Mai).

Aussage, Belege und Prüfungen ansehen

Viele Herbst- und Wintergemüse können lange im Beet bleiben: Als Richtwerte nennt die Bayerische Gartenakademie für Grünkohl und Rosenkohl oft bis minus 10 Grad, für Zuckerhut bis minus 8 Grad und für Endivie und Chinakohl bis minus 4 Grad; Pastinaken und Schwarzwurzeln überwintern im Boden. Wie viel Frost eine Pflanze tatsächlich verträgt, hängt von Sorte, Entwicklungsstand, Gesundheit, Standort und Witterung ab.

Aussage, Belege und Prüfungen ansehen

Freie Beete deckst du mit Laub, Stroh oder Gründüngung ab. Aus Laub, Pflanzenresten und Küchenabfällen setzt du an einem schattigen Platz einen Kompost auf, gemischt, locker und feucht wie ein ausgedrückter Schwamm.

Worauf beruht dieser Absatz?

Die Zuordnung gilt dem gesamten Inhaltselement.

Ein im Winter bewachsenes oder gemulchtes Beet schützt den Boden: Nach Bayerischer Gartenakademie und NABU bewahrt eine Pflanzen- oder Mulchdecke ihn vor Erosion und Austrocknung, und Pflanzen nehmen verbliebene Nährstoffe, vor allem Stickstoff, auf, die auf offenem Boden ausgewaschen werden könnten.

Aussage, Belege und Prüfungen ansehen

Ob ein Kompost verrottet oder fault, hängt nach der Kompostfibel des Umweltbundesamts an Mischung, Feuchte und Luft: Ein Verhältnis von Kohlenstoff zu Stickstoff zwischen 25 und 35 entsteht meist aus einer Mischung von frischem grünem und holzigem Material, große Mengen eines einzelnen Materials kommen nie auf einmal dazu. Das Material soll nicht nasser sein als ein ausgedrückter Schwamm; fehlt Luft, fault es und riecht nach Ammoniak und Schwefelwasserstoff, gut belüfteter Kompost riecht nach Walderde.

Aussage, Belege und Prüfungen ansehen

Im Frühjahr schließt sich der Kreis: Der Kompost kommt in kleinen Mengen zurück auf die Beete, genau dann, wenn die Pflanzen seine Nährstoffe aufnehmen können.

Worauf beruht dieser Absatz?

Die Zuordnung gilt dem gesamten Inhaltselement.

Fertigen Kompost bringt man nach der Kompostfibel des Umweltbundesamts nur im Frühjahr und Sommer aus, weil Pflanzen außerhalb der Wachstumszeit kaum Nährstoffe aufnehmen und diese sonst ins Grundwasser ausgewaschen werden können. Für Gemüse nennt die Fibel je Kultur etwa 1 bis 3 Liter je Quadratmeter, je nach Nährstoffbedarf, und rät, Kompost nur oberflächlich einzuarbeiten.

Aussage, Belege und Prüfungen ansehen

Quellen und Belege

Hier stehen die zugeordneten Aussagen und ihre Quellen. Wie eine Aussage geprüft wurde, lässt sich auf ihrer eigenen Seite nachlesen.

  1. Ein im Winter bewachsenes oder gemulchtes Beet schützt den Boden: Nach Bayerischer Gartenakademie und NABU bewahrt eine Pflanzen- oder Mulchdecke ihn vor Erosion und Austrocknung, und Pflanzen nehmen verbliebene Nährstoffe, vor allem Stickstoff, auf, die auf offenem Boden ausgewaschen werden könnten.

  2. Feldsalat ist unter den Salaten besonders reich an Vitamin C: Das Bundeszentrum für Ernährung nennt 35 Milligramm je 100 Gramm, bei Endivie knapp 10 Milligramm. Für die Wintermonate empfiehlt das BZfE Feldsalat, Endivie, Chicorée und Radicchio und allgemein saisonalen Salat aus dem Freiland.

  3. Regional ist bei Wintersalat nicht automatisch klimafreundlicher: Nach ifeu-Analysen, die das Bundeszentrum für Ernährung am Beispiel Kopfsalat wiedergibt, schneidet Salat aus einem beheizten Gewächshaus in Deutschland im Winter klimatisch schlechter ab als importierter Salat aus Spanien. Empfohlen wird saisonaler Freilandsalat.

  4. Im Oktober ist für Wintergemüse im Freiland nach den Terminen der Bayerischen Gartenakademie vor allem Pflanzzeit, kaum noch Saatzeit: Feldsalat wird bis Mitte September gesät, vorgezogene Jungpflanzen gehen bis Mitte Oktober ins Beet. Direkt säen lassen sich im Oktober noch Spinat (bis Mitte Oktober), Winterportulak (bis Anfang Oktober) und die Wintererbse (im Oktober, Ernte im folgenden Mai).

  5. Winterharter Feldsalat profitiert bei strengem Frost von einer Vliesauflage, weil Kahlfröste seine Blattrosetten schädigen können. Das Überdecken von Wintergemüse mit Vlies schützt vor starker Kälte.

  6. Winterportulak (Postelein) wächst nach Angaben der Bayerischen Gartenakademie ab etwa fünf Grad weiter und lässt sich vor der Blüte im März bis zu viermal beernten. Bei stärkerem Frost färben sich die Blätter rötlich und werden hart.

  7. Viele Herbst- und Wintergemüse können lange im Beet bleiben: Als Richtwerte nennt die Bayerische Gartenakademie für Grünkohl und Rosenkohl oft bis minus 10 Grad, für Zuckerhut bis minus 8 Grad und für Endivie und Chinakohl bis minus 4 Grad; Pastinaken und Schwarzwurzeln überwintern im Boden. Wie viel Frost eine Pflanze tatsächlich verträgt, hängt von Sorte, Entwicklungsstand, Gesundheit, Standort und Witterung ab.

  8. Gegen einzelne Frostnächte hilft im Gemüsebeet ein Vlies, am besten auf feuchten Boden gelegt, weil das an seiner Unterseite gefrierende Wasser isoliert; das gilt auch für Winterportulak bei Kahlfrost. Vor zu viel Nässe schützt Salate ein Folientunnel, dessen Enden zur Belüftung offen bleiben. Bei gefrorenem Boden ist keine Ernte möglich, deshalb rät die Bayerische Gartenakademie, vor Dauerfrost vorsorglich zu ernten.

  9. Salat lagert bei wenig Licht mehr Nitrat ein, vor allem in Stielen, Blattrippen und äußeren Blättern. Das Bundeszentrum für Ernährung rät deshalb, Salat aus dem eigenen Garten nachmittags oder abends zu ernten, wenn das über Nacht gespeicherte Nitrat teilweise abgebaut ist, und diese Pflanzenteile zu entfernen.

  10. Herbstlaub ist im Garten nützlich: Der NABU rät, es liegen zu lassen, etwa als Laubhaufen, weil es Igeln und Insekten als isolierendes Winterquartier dient. Über den Winter bauen Bodenlebewesen das Laub zu Humus ab, die Nährstoffe bleiben im Garten. Auf Beeten und unter Gehölzen schont es als Mulch den Boden und schützt empfindliche Pflanzen vor Frost.

  11. Wer ein Beet im Herbst nicht mehr bepflanzt, kann es mit Gründüngung bedecken: Winterroggen lässt sich nach Bayerischer Gartenakademie noch bis November säen, bleibt über den Winter stehen und hinterlässt laut NABU ein feinkrümeliges Saatbeet. Im Frühherbst wird nichts eingearbeitet; im Frühjahr wird die Gründüngung etwa zwei Wochen vor der Nutzung flach eingearbeitet oder abgemäht und kompostiert.

  12. Ob Gemüsebeete im Herbst umgegraben werden sollen, beantworten Fachstellen unterschiedlich: Der NABU rät im bereits angelegten Naturgarten ganz davon ab. Die Bayerische Gartenakademie rät, im Frühherbst nichts einzuarbeiten, weil dabei freiwerdende Nährstoffe ausgewaschen werden können, hält ein Umgraben im Dezember oder Januar aber für möglich.

  13. Ein Gartenkompost gehört nach der Kompostfibel des Umweltbundesamts an einen schattigen, windgeschützten Platz auf offenen Erdboden, nicht auf Stein, Beton oder in eine Grube. Unten liegt eine 10 bis 20 Zentimeter hohe Schicht aus grobem Material; ein Haufen sollte höchstens etwa 1,5 Meter hoch und 2 Meter breit werden, Lattenkomposter brauchen 1 bis 3 Zentimeter Luft zwischen den Brettern.

  14. Ein Thermokomposter ist für einen funktionierenden Gartenkompost keine Voraussetzung: Er soll die Rotte durch Wärmedämmung beschleunigen und im Winter in Gang halten, einen eindeutigen Einfluss der Komposterart auf die Dauer der Kompostierung sieht das Umweltbundesamt bisher aber nicht nachgewiesen. Geschlossene Behälter verlangen mehr Sorgfalt bei Feuchte und Belüftung, Gitter aus Maschendraht lassen das Material zu stark austrocknen.

  15. Ob ein Kompost verrottet oder fault, hängt nach der Kompostfibel des Umweltbundesamts an Mischung, Feuchte und Luft: Ein Verhältnis von Kohlenstoff zu Stickstoff zwischen 25 und 35 entsteht meist aus einer Mischung von frischem grünem und holzigem Material, große Mengen eines einzelnen Materials kommen nie auf einmal dazu. Das Material soll nicht nasser sein als ein ausgedrückter Schwamm; fehlt Luft, fault es und riecht nach Ammoniak und Schwefelwasserstoff, gut belüfteter Kompost riecht nach Walderde.

  16. In den Gartenkompost gehören nach Umweltbundesamt Obst- und Gemüsereste, Kaffee- und Teefilter, Eierschalen, Laub und zerkleinerter Gehölzschnitt. Kranke Pflanzenteile, samentragende Unkräuter, Fleisch-, Wurst- und Fischreste, Knochen und gekochte Speisereste gehören in die Biotonne, weil ein Gartenkompost die zur Hygienisierung nötigen 55 bis 60 Grad in der Regel nicht lange genug erreicht; behandeltes Holz, Glas, Metall und Kunststoff gehören gar nicht hinein.

  17. Ein im Herbst angelegter Kompost liefert frühestens im Frühjahr Erde: Frischkompost für Mulch und Bodenverbesserung ist nach der Kompostfibel des Umweltbundesamts nach etwa drei bis vier Monaten fertig, reifer Kompost außerhalb des Sommerhalbjahrs nach sechs bis zwölf Monaten mit einmaligem Umsetzen, im Sommerhalbjahr nach vier bis sechs Monaten. Länger als ein Jahr sollte Kompost nicht lagern.

  18. Einen fertig aufgesetzten Komposthaufen deckt man nach der Kompostfibel des Umweltbundesamts mit Holz oder einer dicken Schicht Laub ab, damit er weder vernässt noch austrocknet und weniger Stickstoff verliert; bei tagelangem Regen ist das besonders wichtig.

  19. Fertigen Kompost bringt man nach der Kompostfibel des Umweltbundesamts nur im Frühjahr und Sommer aus, weil Pflanzen außerhalb der Wachstumszeit kaum Nährstoffe aufnehmen und diese sonst ins Grundwasser ausgewaschen werden können. Für Gemüse nennt die Fibel je Kultur etwa 1 bis 3 Liter je Quadratmeter, je nach Nährstoffbedarf, und rät, Kompost nur oberflächlich einzuarbeiten.