Flache Steingutschale mit hellgrauem mineralischem Pulver neben einem groben ungemahlenen Gesteinsbrocken auf ungebleichtem Leinen
Vom Gesteinsbrocken zum Pulver ist es nur ein Mahlgang, der Name auf der Packung entscheidet trotzdem über die Produktgruppe.

Worin sich Heilerde und Tonerde unterscheiden

Heilerde ist meist fein vermahlener Löss, Tonerde der Sammelbegriff für Kaolin und Bentonit. Der Unterschied zeigt sich auf der Haut und auf der Packung.

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In der Drogerie stehen sie oft im selben Regal. Ein Beutel Heilerde, ein paar Fächer weiter eine Dose Tonerde, beides feines mineralisches Pulver in einem ähnlichen Graubeige. Der eigentliche Unterschied fällt erst auf, wenn man die Packungen umdreht. Auf der Heilerde steht dann womöglich ein Anwendungsgebiet, etwa gegen Sodbrennen, samt dem bekannten Satz über Risiken und Nebenwirkungen. Auf der Tonerde-Maske daneben geht es um Reinigung und Pflege. Zwei Pulver, zwei völlig verschiedene Sprachen.

Die kurze Antwort vorweg. Heilerde ist ein eingeführter Produktname für fein vermahlenes Gestein, klassisch eiszeitlicher Löss. Tonerde ist der Sammelbegriff für einzelne Tonminerale mit eigenen Namen, allen voran Kaolin, Bentonit, Illit und Rhassoul. Beide binden Fett an ihrer Oberfläche, beide fühlen sich im Tiegel fast gleich an, und trotzdem sind sie nicht dasselbe.

Wir gehen die Unterschiede der Reihe nach durch. Woraus die Pulver bestehen, warum das eine quillt und das andere nicht, was auf der Haut tatsächlich passiert, warum ein Produkt Anwendungsgebiete nennen darf und das Nachbarprodukt nicht, und wo bei natürlichen Mineralen die Reinheitsfrage anfängt. Danach kannst du vor dem Regal selbst entscheiden.

Was hinter den beiden Begriffen steckt

Heilerde ist keine mineralogische Kategorie, sondern ein Produktname mit langer Tradition. Dahinter steckt vermahlenes Gestein, meist eiszeitlicher Löss, teils auch verwitterte vulkanische Ablagerungen. Löss ist Staub, den der Wind während der Kaltzeiten zusammengetragen und abgelagert hat, ein Gemisch aus Quarz, Feldspat, Kalk und Tonmineralen. Eine Heilerde ist deshalb mineralogisch kein einzelner Stoff, sondern eine Mischung, deren genaue Zusammensetzung von der Lagerstätte abhängt.

Tonerde meint dagegen die Tonminerale selbst, und die tragen eigene Namen. Kaolin ist die weiße Tonerde und steht genau so auch auf der Inhaltsstoffliste. Bentonit besteht überwiegend aus Montmorillonit und geht auf verwitterte Vulkanasche zurück. Illit steckt in vielen grünen Tonerden, Rhassoul stammt aus Marokko und wird traditionell für Kopfhaut und Haare verwendet. Die Farbe kommt dabei nicht aus einem Zusatz, sondern aus dem Eisengehalt und dem Mineralbestand des Gesteins. Wie du solche Namen auf einer Verpackung findest, steht in INCI-Listen lesen ohne Angst.

Dass beide Begriffe im Alltag zusammenfallen, hat einen nachvollziehbaren Grund. Tonminerale stecken auch in der Heilerde, sie sind dort nur nicht der alleinige Bestandteil. Wer die Produkte danach sortiert, was sie auf der Haut tun, findet kaum einen Unterschied. Wer nach Rohstoff, Quellverhalten und rechtlicher Einordnung sortiert, findet drei.

Angeschnittene Lösswand im Freien mit waagerechten hellbeigen Ablagerungsschichten
Was im Tiegel landet, hat der Wind vor Zehntausenden von Jahren zusammengetragen.

Warum Bentonit quillt und Kaolin trocken bleibt

Tonminerale sind Schichtsilikate. Man kann sie sich als Stapel dünner Blätter vorstellen, zwischen denen unterschiedlich viel Platz ist. Bei Kaolinit liegen die Blätter fest aufeinander, Wasser kommt kaum dazwischen. Bei Montmorillonit, dem Hauptmineral im Bentonit, lagert sich Wasser zwischen die Schichten ein, der Stapel dehnt sich, das Pulver quillt. Genau deshalb wird eine Bentonitmaske beim Anrühren zäh und klebrig, während Kaolin eine glatte, eher dünnflüssige Paste ergibt.

In der Anwendung macht sich das doppelt bemerkbar. Bentonit braucht mehr Wasser und ein paar Minuten Ruhezeit, dafür bleibt die Maske länger feucht auf der Haut. Kaolin ist in der Handhabung gutmütiger, weil es nicht nachzieht, trocknet dafür schneller durch. Heilerde wird zusätzlich in verschiedenen Mahlgraden angeboten, von grob bis ultrafein, und der Mahlgrad steht meist deutlich sichtbar auf der Packung. Er verändert das Anrührverhalten oft stärker als die Frage, welches Mineral vorne draufsteht.

  • Kaolin quillt nicht, lässt sich sofort verrühren und ist die mildere Wahl, wenn deine Haut ohnehin schnell spannt.
  • Bentonit zieht Wasser und wird zur zähen Paste, was sich auf der Haut spürbar kräftiger anfühlt.
  • Illit steckt in den meisten grünen Tonerden und liegt in der Handhabung zwischen den beiden.
  • Rhassoul wird traditionell für Kopfhaut und Haare verwendet, weil es sich vergleichsweise leicht ausspülen lässt.
  • Heilerde aus Löss enthält neben Tonmineralen auch Quarz und Kalk, ist also von Haus aus eine Mischung.
Drei kleine Häufchen mineralischen Pulvers in Weiß, Graugrün und Rotbraun auf dunkler Schieferplatte
Die Farbe verrät den Eisengehalt des Gesteins, nicht die Stärke des Produkts.

Was auf der Haut tatsächlich passiert

Mineralisches Pulver hat keinen Wirkstoff im klassischen Sinn. Was es kann, ist Oberflächenphysik. Tonminerale bieten sehr viel Oberfläche, an der sich Fettmoleküle anlagern. Wie gut das funktioniert, hat eine Untersuchung an Tonmineralen aus Lettland gemessen. Alle geprüften Proben nahmen die Talgbestandteile Ölsäure und Squalen auf, illitische und chloritische Phyllosilikate banden davon am meisten. Das ist der ganze Vorgang. Es dringt nichts ein, es wird etwas gebunden und danach abgespült.[1]

Damit klärt sich auch das häufigste Missverständnis. Das Spannungsgefühl beim Trocknen einer Maske ist kein Wirknachweis, sondern Wasserverlust der obersten Hautschicht. Wer eine Maske so lange draufhält, bis sie bricht und krümelt, hat nicht gründlicher gereinigt, sondern der Hornschicht Feuchtigkeit entzogen. Fettige Haut steckt das meistens weg. Bei empfindlicher oder trockener Haut ist das eher ein Grund, früher abzuwaschen. Was eine gereizte Barriere wieder stabil macht, haben wir in Hautbarriere stärken und reparieren zusammengetragen.

An dieser Stelle endet unsere Belegkette schneller, als uns lieb ist. Dass Tonminerale Talgbestandteile binden, ist gemessen. Eine unabhängige Studie, die Tonerde- oder Heilerdemasken über Wochen am Menschen gegen ein Scheinpräparat prüft, haben wir bei der Recherche nicht gefunden. Wer dir eine konkrete Prozentzahl für weniger Unreinheiten nennt, hat sie also aus einer Herstellerbroschüre. Für ein Reinigungsprodukt ist das kein Drama. Für ein Heilsversprechen reicht es nicht.

Warum das eine Pulver ein Anwendungsgebiet nennen darf

Der Gedanke, mineralisches Pulver als Heilmittel zu verwenden, ist alt. Das zeichnet eine medizinhistorische Aufarbeitung im Deutschen Ärzteblatt nach. Bolus alba, also Kaolin, wurde im 19. und frühen 20. Jahrhundert ärztlich eingesetzt, äußerlich als austrocknendes Mittel und innerlich als Adsorbens gegen Durchfall. Begründet wurde das schon damals nicht mit einem Wirkstoff, sondern mit physikalisch-chemischer Adsorption, also mit demselben Mechanismus, über den heute Gesichtsmasken beworben werden.[2]

Was ein Produkt daraus machen darf, entscheidet in Deutschland nicht das Mineral, sondern die Zweckbestimmung. Wie die Abgrenzung des BfArM festhält, gilt nach Paragraf 2 Absatz 1 AMG als Arzneimittel, was dazu bestimmt ist, Krankheiten oder krankhafte Beschwerden zu heilen, zu lindern oder zu verhüten, oder was physiologische Funktionen beeinflusst. Weil sich aus denselben Ausgangsstoffen Produkte verschiedener Gruppen herstellen lassen, entstehen genau hier Abgrenzungsfragen. Über die Zuordnung entscheiden zunächst die Überwachungsbehörden der Länder, in Zweifelsfällen nach Paragraf 21 Absatz 4 AMG die zuständige Bundesoberbehörde.

Praktisch heißt das für dich Folgendes. Nennt eine Packung ein Anwendungsgebiet, Sodbrennen etwa oder Durchfall, ist das Produkt arzneimittelrechtlich eingeordnet und unterliegt den Regeln für Arzneimittel. Spricht sie von Reinigung, Klärung oder Pflege, ist es ein kosmetisches Mittel und darf gar keine Heilwirkung ausloben. Der sichtbare Unterschied im Regal liegt damit weniger im Pulver als in dem Satz, den der Hersteller darüber schreiben durfte. Wie sich die auf dem deutschen Markt erhältlichen Heilerden zahlenmäßig auf beide Gruppen verteilen, haben wir nicht prüfen können, eine amtliche Aufstellung dazu haben wir nicht gefunden.

Was im Gestein steckt, steckt auch im Tiegel

Natürlich abgebaut heißt nicht automatisch rein. Ein Mineral bringt mit, was in seiner Lagerstätte vorkommt, und dazu gehören Schwermetalle. Wie relevant das ist, zeigt ein Test von 25 Tonerde-Masken, den Stiftung Warentest 2025 veröffentlicht hat. 22 der untersuchten Masken überschritten den Orientierungswert für Blei, 19 den für Arsen, nur drei hielten alle Werte ein. Vollständig frei von Schwermetallen war keine einzige.[3]

Einen eigenen gesetzlichen Grenzwert für Blei oder Arsen in Kosmetik gibt es nicht. Beide Stoffe dürfen nicht zugesetzt werden, technisch unvermeidbare Spuren gelten als hinnehmbar, und deshalb arbeitet die Überwachung mit Orientierungswerten. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit nennt Richtwerte für technisch vermeidbare Gehalte in kosmetischen Mitteln, nämlich 2,0 Milligramm pro Kilogramm für Blei und 0,5 Milligramm pro Kilogramm für Arsen. Auffällig wurden bei diesen Messungen vor allem Produkte mit hohem mineralischem Anteil, also genau die Kategorie, um die es hier geht.[4]

Das ist kein Grund, mineralische Masken pauschal auszusortieren, und schon gar kein Argument gegen Naturkosmetik. Es ist ein Argument dafür, dass bei mineralischen Rohstoffen Lagerstätte und Chargenprüfung zählen. Anbieter, die ihre Chargen auf Schwermetalle untersuchen lassen, geben darüber auf Nachfrage Auskunft. Bleibt eine solche Anfrage unbeantwortet, ist auch das eine Auskunft.

Sechs verkorkte Glasröhrchen mit unterschiedlichen Gesteinsproben in einem schlichten Holzständer
Was an Schwermetallen im Pulver landet, hängt an der Lagerstätte und zeigt sich erst in der Chargenprüfung.

Wie du vor dem Regal entscheidest

Drei Fragen reichen, um die beiden Tiegel auseinanderzuhalten, und keine davon braucht Fachwissen.

Lies zuerst, was das Produkt verspricht

Diese eine Zeile sagt dir mehr über das Produkt als jede Farbangabe auf der Vorderseite. Nennt die Packung ein Anwendungsgebiet, hast du ein Arzneimittel in der Hand, mit Dosierungsangabe und Hinweis auf die Packungsbeilage. Spricht sie von Reinigung oder Pflege, ist es Kosmetik. Für eine Maske auf der Haut brauchst du kein Arzneimittel, und für innerliche Anwendungen ist umgekehrt kein kosmetisches Produkt gedacht.

Wähle das Mineral nach deiner Haut, nicht nach der Farbe

Grün klingt kräftiger als weiß, sagt aber nur etwas über das Gestein aus. Entscheidend ist das Quellverhalten. Bentonit zieht stark und passt eher zu öliger Haut und zur T-Zone, Kaolin ist die ruhigere Wahl bei empfindlicher oder trockener Haut. Wer unsicher ist, probiert die angerührte Paste erst an einer kleinen Stelle am Unterarm und lässt sie beim ersten Mal nur wenige Minuten einwirken, statt auf das Trocknen zu warten.

Frag nach Herkunft und Prüfung

Mineralische Rohstoffe sind Bergbauprodukte. Sie werden abgebaut, getrocknet, gemahlen und transportiert, Rhassoul kommt aus Marokko, Bentonit unter anderem aus europäischen Lagerstätten. Belastbare Zahlen zu Abbaumengen, Transportwegen oder Wasserverbrauch dieser Rohstoffe haben wir für diesen Artikel nicht gefunden, deshalb behaupten wir hier keine. Klar ist trotzdem, dass ein Pulver, das du selbst mit Wasser anrührst, kein Wasser durch halb Europa transportiert. Wo Tonminerale als Peelingkörper eingesetzt werden, ersetzen sie außerdem die Kunststoffpartikel, um die es in Wo Mikroplastik überall steckt geht. Beim konkreten Produkt lassen sich dagegen zwei Dinge herausfinden, die Lagerstätte und die Chargenprüfung auf Schwermetalle. Beides steht selten auf der Packung, beides ist eine Mail an den Anbieter wert.

Häufige Fragen zu Heilerde und Tonerde

Ist Heilerde dasselbe wie Tonerde?
Nein. Hinter Heilerde steckt ein vermahlenes Gestein, meist eiszeitlicher Löss, und damit ein Gemisch aus Quarz, Feldspat, Kalk und Tonmineralen. Tonerde ist dagegen der Sammelname für die Tonminerale selbst, etwa Kaolin, Bentonit, Illit oder Rhassoul. Die Überschneidung ist echt, weil Tonminerale auch in der Heilerde sitzen, dort aber nicht allein.
Welche Tonerde passt zu welcher Haut?
Der praktische Unterschied liegt im Quellverhalten. Bentonit lagert Wasser zwischen seine Mineralschichten ein, wird zur zähen Paste und fühlt sich auf der Haut kräftiger an, was eher zu öliger Haut und zur T-Zone passt. Kaolin quillt nicht, bleibt in der Handhabung milder und ist damit die schonendere Variante für empfindliche oder trockene Haut. Die Farbe des Pulvers sagt darüber nichts aus, sie hängt am Eisengehalt des Gesteins.
Muss eine Maske vollständig trocknen, um zu wirken?
Nein. Wenn die Maske spannt, verliert vor allem die oberste Hautschicht Wasser, ein Wirknachweis ist das nicht. Was mineralische Pulver leisten, ist Adsorption an ihrer Oberfläche, und die beginnt, sobald die Paste aufliegt. Wer die Maske also abnimmt, solange sie noch geschmeidig ist, verschenkt nichts und schont die Hornschicht.
Sind Schwermetalle in Tonerde-Masken ein Problem?
Sie sind ein realer Prüfpunkt. In einem Test mit 25 Masken lagen 22 Produkte über dem Orientierungswert für Blei und 19 über dem für Arsen, alle Werte einhalten konnten nur drei. Einen eigenen gesetzlichen Grenzwert für Kosmetik gibt es nicht, die Überwachung arbeitet mit Orientierungswerten. Als technisch vermeidbar nennt das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit 2,0 Milligramm pro Kilogramm für Blei und 0,5 Milligramm pro Kilogramm für Arsen. Wer sichergehen will, fragt beim Anbieter nach der Chargenprüfung.
Darf ich eine Tonerde-Maske auch innerlich einnehmen?
Nein. Ein kosmetisches Mittel ist für die Anwendung auf der Haut bestimmt und nicht für die Einnahme geprüft. Produkte, die innerlich angewendet werden sollen, sind arzneimittelrechtlich eingeordnet, tragen ein Anwendungsgebiet und eine Dosierungsangabe. Diese Trennung folgt der Zweckbestimmung des Herstellers und nicht dem Mineral in der Packung.

Warum der Unterschied auf der Packung steht und nicht im Pulver

Heilerde und Tonerde bezeichnen zwei verschiedene Dinge, ein vermahlenes Gesteinsgemisch und einzelne benannte Tonminerale. Auf der Haut tun sie Ähnliches, sie binden Fett an ihrer Oberfläche, und mehr ist es auch nicht. Der harte Trennstrich verläuft nicht durch das Mineral, sondern durch das, was der Hersteller auslobt. Ein Anwendungsgebiet macht aus demselben Rohstoff ein Arzneimittel, Reinigung und Pflege machen daraus ein kosmetisches Mittel.

Für dein nächstes Produkt heißt das drei Handgriffe. Die Auslobung lesen, das Mineral nach deiner Haut statt nach der Farbe wählen, und bei mineralischen Rohstoffen nach der Chargenprüfung fragen. Wenn du dabei ohnehin schon auf die Rückseite schaust, lohnt sich INCI-Listen lesen ohne Angst als nächster Schritt.

Quellen und Belege

Hier stehen die zugeordneten Aussagen und ihre Quellen. Ob und wie eine Aussage geprüft wurde, steht auf ihrer eigenen Seite.

  1. Tonminerale binden Talgbestandteile wie Ölsäure und Squalen an ihrer Mineraloberfläche. Eine Untersuchung an lettischen Tonmineralen zeigte diese Adsorption bei allen geprüften Proben, am stärksten bei illitischen und chloritischen Phyllosilikaten.

  2. Der Gedanke, mineralisches Pulver medizinisch zu nutzen, ist alt: Kaolin, als Bolus alba, wurde im 19. und frühen 20. Jahrhundert ärztlich äußerlich als austrocknendes Mittel und innerlich als Adsorbens gegen Durchfall eingesetzt, begründet mit physikalisch-chemischer Adsorption.

  3. Bei einem Test von 25 Tonerde-Gesichtsmasken überschritten 22 den Orientierungswert für Blei und 19 den für Arsen, nur drei Masken hielten alle Werte ein.

  4. Für Blei und Arsen in kosmetischen Mitteln gibt es keinen eigenen gesetzlichen Grenzwert. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit setzt 2,0 Milligramm pro Kilogramm Blei und 0,5 Milligramm pro Kilogramm Arsen als Richtwerte für technisch vermeidbare Gehalte an; auffällig waren bei den Messungen vor allem Produkte mit hohem Mineralanteil.

Weitere Quellen ohne Absatzzuordnung

  1. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte: Abgrenzung von Arzneimitteln zu anderen Produktgruppen Original (externe Seite)